Die Passion Jesu – eine perverse Geschichte
Unter „Perversion“ hat Wikipedia einen recht kurzen Eintrag. Wem muss man denn dieses Wort noch erklären? – fragen Sie sich vielleicht – Und was hat das mit der Passion unseren Herrn zu tun?
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Unter „Perversion“ hat Wikipedia einen recht kurzen Eintrag. Wem muss man denn dieses Wort noch erklären? – fragen Sie sich vielleicht – Und was hat das mit der Passion unseren Herrn zu tun?
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Warum nennen wir eigentlich Facebook, Twitter & Co. sozial? Wenn „sozial“ eine allgemeine Teilnahme bedeutet, dann müssten Straßenkehren, Wahlen oder Streiks auch sozial sein. Verstehen wir „sozial“ als „Second Life“ unserer Gesellschaft, dann führen wir dort ein seltsames Leben: ohne unsere Großeltern und unsere Kinder. Zu „Freunden“ werden Menschen, die wir auf der Straße nicht einmal immer grüßen.
Mehr oder weniger zufällig stieß ich auf ein unglaublich klingendes Angebot von Manitu GmbH aus St. Wendel. Die Firma kannte ich bereits und wusste, welche Prinzipien der junge Unternehmer vertritt. So habe ich auch da mal reingeschaut.
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Zensur soll es bei uns nicht geben. Doch ist das wirklich so? Dieser Beitrag schaut nach, wo wir beim Informieren gehindert werden oder gehindert werden könnten.
Auf dem Heimweg hörte ich im Radio den folgenden Satz (in etwa) „Der Heilige Vater outete sich als Öko, ohne mit den Grünen zu sympathisieren.“ Ich musste lachen. Es ist vielleicht nicht ganz falsch, aber richtig ist es jedenfalls auch nicht ganz. Da hat jemand etwas aus dem Kontext gerissen bzw. den Kontext gar nicht verstanden.
Als klar denkender Mensch wunder man sich darüber, was so in den letzten Tagen prominent werden wollte. Selbsternannte Vertreter irgendwelcher Organisationen für dies und jenes beleidigen den Papst und schildern in aller Öffentlichkeit Ihre Unkenntnis der der Glaubenssätze. Einem Katholiken könnte bei so viel Unsinn und Unverschämtheit der Blutdruck deutlich steigen…
Ich bin in einem Dilemma: Gerne würde ich Bekannten, die demnächst heiraten, wie jedem anderem auch Kinder wünschen. Andererseits weiß ich, dass dies nicht immer gut ankommt. Ich kenne genügend Menschen in meiner Umgebung, die sich ausdrücklich keine Kinder wünschen… oder wenn überhaupt, dann ein einziges. So sehr ich selber ein kleines Menschenleben genieße, so gut kann ich auch die verstehen, die es aus unterschiedlichsten Gründen ablehnen. Neben den persönlichen Gründen (die meiner Erfahrung nach nur selten gegen ein Kind sprechen) sind es viele Gründe, die einem die Gesellschaft (so wie sie in Deutschland ist) liefert.
Es regt sich auf, wer nur kann. Die einen sehen einen riesigen Sündenfall, die anderen wollen den Sünder um jeden Preis stützen. Jeder Sammelt Unterschriften. Nur wenige hinterfragen die Kampagnen.
Der im Titel zitierte Spruch stammt aus dem Polnischen („Co ma piernik do wiatraka?„) und besagt, dass eine Aussage einen Zusammenhang zwischen zwei Sachverhalten herstellen will, wo es keinen gibt. So etwas nennt man in der Philosophie einen Kategorienfehler. Man könnte glauben, solche Missgeschicke können nur ungewollt passieren. Doch solche missglückten Argumentationen haben in unserer Gesellschaft Hochkonjunktur.