In Memoriam Brian Doerksen: „You shine“

Jeder Mensch hat seine Favoriten und seine Vorlieben, vor allem in der Musik. Und da ist die christliche Musik davon nicht ausgenommen. Man denke zum Beispiel an die Kantaten von Bach oder die Gregorianik oder an Palestrina. Nicht jeder mag das Requiem für Mozart oder die modernen Chorstücke. De gustibus non est disputandum - über den persönlichen Geschmack kann man nicht streiten. Doch jede Zeit und jedes Stil haben ihre Größen. Und zu diesen Größen der christlichen Musik der Gegenwart, die wir so gerne "Worship" oder "Lobpreis" nennen, gehört sicherlich Brian Doerksen. Seine Kompositionen sind weltweit bekannt und werden in…

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„Pferde zwei“

In der Kategorie "Weisheit fremder Völker" geht heute Polen mit einem Satire-Sänger Wojciech Młynarski ins Rennen. Im Showbusiness seit den Siebzigern hat er nicht an Analogien zu kommunistischer Herrschaft gespart und die Zuhörer zum Lachen und Nachdenken gleichzeitig gebracht. Eine seiner bekanntesten Balladen sind "Pferde zwei" (pl. "Konie dwa"). Sie zeigt den Machtmissbrauch der Herrschenden auf, ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Ein seltsamer Zufall, dass mir Youtube sein Video vorschlägt, während Twitter gerade massenhaft mit "Anzeigen wegen Majestätsbeleidigung" um die Ecke kommt. Dis ist ein innerer Zusammenhang mit Ministern, die unter Missbrauch von Recht und Gesetz die…

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Was heißt hier bitte „konservativ“?

Oft hört man den Einwand einer „beleidigten Leberwurst“ (vgl. Botschafter Melnyk), die sich gegen das Ettikett „X“ wehrt. (Natürlich nicht zu vergessen: Loriots „Woas bin i?“ des bayrischen Vertreters in der abstrusen politischen Diskussion.) Er soll den Redner als falsch informierten Zeitgenossen diskreditieren. Diese Abwehrhaltung erwartet eine Antwort auf die Frage, was das Etikett „X“ tatsächlich bedeutet. Was bedeutet „konservativ“ tatsächlich? Ist es nur politisch zu verstehen und wirklich Schuld am Unglück des rastlosen modernen Menschen, wie es uns die Medien weiß machen wollen?

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Frauenfilm für Männer

Der Film, den ich neulich auf Bibel TV gesehen habe, wäre das Ticket eines epischen Großformat-Streifens in einem Premium-Kino wert gewesen. Doch ich glaube nicht, dass man ihn in einem deutschen Kino wird jemals sehen können. Zu viele Linksradikale trachten nur danach, Menschen und Unternehmen Schaden zuzufügen, die den Film, wie jeden anderen guten Film behandeln würden. Ein wertvoller Beitrag zur ethischen Debatte im breiten Publikum einer ganzen Nation. …der von der ganzen Nation aus falscher Rücksicht nie gesehen wird.

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Chce się żyć!

Diesen Ausruf der Lebensfreude kann man als „Ich liebe das Leben“ oder „Das Leben ist schön“ übersetzen doch er passt zu dem gleichnamigen Film von Maciej Pieprzyca, den man nur in Polen kennt und mit Preisen ehrt. Es handelt sich wieder einmal um die Kategorie „Kocham kino“, in die nur ganz besondere Filme schaffen. Zu keiner anderen passt dieser Streifen besser hin. (auf polnisch frei verfügbar bei TVP)

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Kocham kino

„Kocham kino“ (deutsch: „Ich liebe Kino“) ist eine Sendung im polnischen Fernsehen, in der man besondere Filme vorgestellt bekommt. Keine Oscar-nominierten Hollywood-Happy-End-Streifen der selbst geschaffene Problemfimle. Nein. Filme, die es so noch nie gegeben hat. Für mich ist der Titel der Sendung zum Anspruch geworden. Ich will originelle Filme sehen, die ich nie mehr vergessen will. Heute möchte ich zwei polnisch-x-y-z-Produktionen vorstellen, die eine unentdeckte alltägliche Realität vorstellen.

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Das Amt

Ich kann gar nicht sagen, warum mich das polnischer Kino so fasziniert. Ist es das Detailreichtum der Situationen, der tiefe Blick hinter die Kulissen (Haltungen, Absichten und Neigungen der Handelnden) oder die Aussage darüber, worüber man nicht zu sprechen vermag? Vor einigen Wochen sah ich zum zweiten Mal einen Film, den ich vor einigen Jahren bereits teilweise ohne tieferes Verständnis schaute. Eine Betrachtung dessen, was wir unter dem Begriff „Amt“ kennen: Eine Verwaltungseinheit eines Staates. Doppeldeutig im Sinne des Filmtitels wird es erst, wenn man eine andere Definition hinzu nimmt: Institution mit einem bestimmten Auftrag. Diese Deutung steckt hinter der Kirche im Allgemeinen („das Amt Petri“, „das Hirtenamt“ etc) und den Dikasterien (Ämter bzw. die Abteilungen) im Vatikanstaat im Besonderen: Da wäre die Kongregation für den Klerus, das Heilige Offizium oder die Rota Romana (das oberste Kirchengericht). Die letzte spielt in diesem Film eine bestimmte Rolle. Es geht darin um einen Kirchenrechtler, dem das Recht auf die Ausübung seines Berufes vorenthalten wird. Dass er es so nicht hinnimmt, kann man schon vermuten.
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„Mała sprawa“ – „Ein kleines Anliegen“

Noch eine vergessene Perle der polnischen Filmemacher. Eine Komödie – obwohl nicht als solche ausgezeichnet. Man könnte es auch als sozialkritische Tragödie verkaufen. Komisch und tragisch zugleich.

Wir haben das Jahr 1975. Ein polnischer Metalvearbeitungsbetrieb, ein Zeichen des Fortschritts und der Industrialisierung wie es im Buche steht. Über Umwege bekommt die Leitung des Betriebes mit, dass ein ranghoher Politiker der Kommunistischen Partei einen Überraschungsbesuch plant. Um einen solch hohen Besuch gebührend zu empfangen, muss jedoch noch viel erledigt werden.
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