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Eine Gottesbegegnung der anderen Art

Wir glauben, alles schon zu kennen. Gott und die Welt. Doch in Wahrheit kennen wir weder die Welt richtig, noch Gott.

Was wir im Kopf haben, sind feste Vorstellungen – Größen, mit denen sich unser Gehirn routinemäßig gut umgehen kann. Es kann uns eigentlich nichts überraschen. Und doch sind wir des öfteren schockiert. Einige Schocks sind für uns unerträglich bis gefährlich. Andere wiederum heilsam und förderlich. Zu der zweiten Kategorie gehört sicher eine persönliche Begegnung mit Gott. Eine solche Erfahrung ist keine einmalige Angelegenheit, denn Gott ist immer anders und in seinem Wesen doch immer gleich. Diese Erfahrung zu vermitteln, hat sich die katholische charismatische Erneuerung im Heiligen Geist auf die Fahnen geschrieben.

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Sprechen Sie katholisch?

Verreckt die Kirche an ihrer Sprache?“ – fragt katholisch.de rhetorisch im Titel des Interviews mit dem Kommunikationswissenschaftler und Buchautor Erik Flügge. Diese Frage stellt sich mir schon seit einiger Zeit, nicht erst seit ich das Buch „Jargon der Betroffenheit“ von diesem Mann in der Hand hielt. Die Kirche hat in der Tat ein Vermittlungsproblem, vor allem der Sprache wegen. Aber nicht nur.

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Lk 15,4-7 – Was für ein Hirte bist du?

Jeder Christ – aber auch viele Nichtchristen – kennen das Gleichnis vom verlorenen Schaf. Es ist sogar ein Teil der meisten europäischen Sprachen geworden – eine Redewendung, die man auf deutsch oder polnisch sofort versteht. Und die meisten von uns kennen auch die Deutung, die Jesus selbst im Evangelium gibt: Gott läuft den Menschen nach und sorgt für sie, obwohl sie die Herde gefährden. Man kann es aber auch anders verstehen.

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