Eine Kirche der Befindlichkeiten

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„Herr, ich leide. Hilf mir.“ – Ein Ruf nach Hilfe, eine Hingabe an Gott.„Herr, deine Führung ist schlecht; ich misstraue dir und deinen Mitarbeitern.“ – ein Vorwurf an Gott. Der Unterschied zwischen diesen beiden Sätzen ist gewaltig. Der erste ist ein Gebet, der zweite ist ein Murren. Und gerade dieses (oft übersehene/übergangene) Wort „Murren“ führt uns heute im Evangelium nach Matthäus (20,1–16) zu einer sehr aktuellen und herausfordernden Frage für unsere Kirche heute: Wo liegt die Grenze zwischen legitimer Sorge und einer Haltung, die den Blick auf Gottes Gnade verstellt? Die Wurzel des Murrens: Vergleich statt Dankbarkeit Im Gleichnis von…

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Just War – und keiner geht hin.

Ich werde mich nun mit einem philosophischen Problem befassen und zwar einem, das viele junge Deutsche betrifft und eine allgemeine Geltung in dieser Welt hat. Es geht um die Wehrpflicht. Sie ist nicht nur angesichts der deutschen Geschichte ein größeres Problem, weshalb auch die Wehrdienst-Verweigerung seit Jahrzehnten akzeptiert wird, sondern ist ein grundsätzliches Problem, der zwischen der Pflicht des Bürgers und seiner Freiheit geht.

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Werte

Ich möchte mich heute erneut zu einem politischen Beitrag hinreißen lassen. Ich habe einen Grund dafür. Ein unangenehmes Gefühl beschleicht mich, dass etwas mit unserer Demokratie nicht stimmt. Der Staat – teilweise mit der Entschuldigung, dass die EU uns das vorschreibt – häuft Macht und Einfluss an, wie seit 1947 nicht. Die Linken werden mir vorwerfen, dass sie gegen die Übermacht des Staates siegreich gekämpft hätten und uns viele Freiheiten erstritten hätten. Ich möchte beweisen, dass wir auf dem besten Wege zurück zu einer Staatsform sind, die mit der Bonner Republik gar nichts mehr gemeinsam hat.

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Wahrheitsinkongruenz

Unter Wahrheitsinkongruenz verstehen wir ein intellektuell-affirmatives Verhalten von nicht manisch-depressiven oder psychotischen Personen, die eine gestörte Beziehung zur objektiven Wahrheit aufweisen. Weder intellektuelle Auseinandersetzung mit Fakten noch eine deduktive Analyse der logischen Schlüsse vermag die betroffenen Personen von ihrem Denkfehler zu überzeugen. Die Wahrheit ist bei diesem Störungsbild keine Einheit von vielen wahren Aussagen in Summe, sondern eine lose Sammlung an „Wahrheiten“, die zueinander in Widerspruch stehen können und eher wahllos zusammen gestellt werden – je nachdem, was gerade als opportun erscheint.

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Was heißt hier bitte „konservativ“?

Oft hört man den Einwand einer „beleidigten Leberwurst“ (vgl. Botschafter Melnyk), die sich gegen das Ettikett „X“ wehrt. (Natürlich nicht zu vergessen: Loriots „Woas bin i?“ des bayrischen Vertreters in der abstrusen politischen Diskussion.) Er soll den Redner als falsch informierten Zeitgenossen diskreditieren. Diese Abwehrhaltung erwartet eine Antwort auf die Frage, was das Etikett „X“ tatsächlich bedeutet. Was bedeutet „konservativ“ tatsächlich? Ist es nur politisch zu verstehen und wirklich Schuld am Unglück des rastlosen modernen Menschen, wie es uns die Medien weiß machen wollen?

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Zeichen der Zeit

Zur Erfüllung dieses ihres Auftrags obliegt der Kirche allzeit die Pflicht, nach den Zeichen der Zeit zu forschen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten.

Gaudium et spes (4) – pastorale Konstitution über die Kirche in der Welt von heute

heißt es in dem Dokument des II. Vatikanischen Konzils. Der Abschnitt bedeutet sinngemäß: die Kirche muss die Veränderungen in der Welt und Gesellschaft wahrnehmen und aus dem Evangelium heraus dem suchenden Menschen Antwort zu geben. Im weiteren Teil des Schreibens gibt das Konzil konkrete Antworten. Besonders im Punkt 14 fällt eine interessante und eindeutige Antwort:

Das leibliche Leben darf also der Mensch nicht geringachten; er muss im Gegenteil seinen Leib als von Gott geschaffen und zur Auferweckung am Jüngsten Tage bestimmt für gut und der Ehre würdig halten.
Durch die Sünde aber verwundet, erfährt er die Widerstände seiner Leiblichkeit.
Daher verlangt die Würde des Menschen, dass er Gott in seinem Leibe verherrlichen und ihn nicht den bösen Neigungen seines Herzens dienen lasse.

Gaudium et spes (14) – pastorale Konstitution über die Kirche in der Welt von heute

Der menschliche Leib ist zur Heiligung bestimmt und soll – wie Apostel Paulus sagt – in den Dienst Gottes gestellt werden, genauso wie die Seele und der Verstand. Davon scheinen einige Kreise in der katholischen Kirche in Deutschland abzuweichen. Anscheinend ist ihnen die Lehre zu hart.

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Körper, Geist & Co.

Wer Philosophiegeschichte studiert, wird früher oder später auf das ungelöste Problem des Körper-Geist-Dualismus stoßen. Davon gibt es zahlreiche Abwandlungen mit ähnlich klingenden Begriffen: Leib-Seele-Problem oder Ontologischer Dualismus. Jede universitäre Fachrichtung, die es kennt, sieht es durch eigene Brille. Ganz grob erklärt ist das ein theoretisches Problem, wonach das Geistige und das Materielle nicht aufeinander wirken können und es doch tun. Als „Erfinder“ gilt Descartes. Und aktuell ist das Thema sogar in der modernen Medizin unter dem Begriff „Psychosomatik“ zu finden.

Doch da ist noch mehr! Warum können religiöse Menschen schwere Krankheiten besser überstehen oder werden nicht so stark von Depressionen geplagt, wie solche, die nur auf dem Papier gläubig sind?

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Frauenfilm für Männer

Der Film, den ich neulich auf Bibel TV gesehen habe, wäre das Ticket eines epischen Großformat-Streifens in einem Premium-Kino wert gewesen. Doch ich glaube nicht, dass man ihn in einem deutschen Kino wird jemals sehen können. Zu viele Linksradikale trachten nur danach, Menschen und Unternehmen Schaden zuzufügen, die den Film, wie jeden anderen guten Film behandeln würden. Ein wertvoller Beitrag zur ethischen Debatte im breiten Publikum einer ganzen Nation. …der von der ganzen Nation aus falscher Rücksicht nie gesehen wird.

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Chce się żyć!

Diesen Ausruf der Lebensfreude kann man als „Ich liebe das Leben“ oder „Das Leben ist schön“ übersetzen doch er passt zu dem gleichnamigen Film von Maciej Pieprzyca, den man nur in Polen kennt und mit Preisen ehrt. Es handelt sich wieder einmal um die Kategorie „Kocham kino“, in die nur ganz besondere Filme schaffen. Zu keiner anderen passt dieser Streifen besser hin. (auf polnisch frei verfügbar bei TVP)

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Kocham kino

„Kocham kino“ (deutsch: „Ich liebe Kino“) ist eine Sendung im polnischen Fernsehen, in der man besondere Filme vorgestellt bekommt. Keine Oscar-nominierten Hollywood-Happy-End-Streifen der selbst geschaffene Problemfimle. Nein. Filme, die es so noch nie gegeben hat. Für mich ist der Titel der Sendung zum Anspruch geworden. Ich will originelle Filme sehen, die ich nie mehr vergessen will. Heute möchte ich zwei polnisch-x-y-z-Produktionen vorstellen, die eine unentdeckte alltägliche Realität vorstellen.

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