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Gesitges Eigentum oder geistige Vaterschaft?

Jemand hat auf der CeBIT nebenbei erwähnt, dass es in der europäischen Tradition den ursprünglich englischen (amerikanischen) Begriff „geistiges Eigentum“ gar nicht gibt. „Vaterschaft“ beschreibe das Verhältnis zwischen dem Werk und seinem Schöpfer viel exakter. In der Tat, scheint mir diese Begrifflichkeit besser geeignet, zumal der Begriff „geistiges Eigentum“ spätestens seit den ACTA-Verhandlungen zur Gelddruckmaschine verkommen ist.

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Die Raketenabschussrampen und die Minarette

In der kleinen Stadt Wetter bei Marburg ist der Begriff „Raketenabschussrampe“ fast allen Bewohnern geläufig. Dabei sind in der Umgebung des wunderschönen Städtchens keine Soldaten stationiert. Dieses Wort bezieht sich – ähnlich wie auf den Plakaten gegen Minarette in der Schweiz – auf den Turm eines Gebetsraumes: der katholischen Kirche (Baujahr 1982?). Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die „Raketenabschussrampe“ in Wetter keinem Wetteraner (so nennt man üblicherweise die Bewohner dieser Stadt) Angst macht, die spitzen Türme an den Gebetsräumen der Kinder Ismaels hingegen schon. Nur warum ist das so? Ist diese Angst berechtigt?

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„Drei Farben: Blau“ von Krzysztof Kieslowski

Nach einigen Jahren sah ich erneut den Film „Trzy kolory: Niebeski“ bzw. „Drei Farben: Blau“ von Kszysztof Kieślowski. Wie die drei Farben schon andeuten gibt es neben Blau Rot und Weiß. Ein Dreiteiler (eine Trilogie) also…
Aus Neugier wollte ich erfahren, was die online-Filmkritier so darüber schreiben. Sowohl wikipedia’s Beschreibung als auch einige andere konzentrieren sich sehr auf Freiheit als Hauptthema. Ich sehe es etwas anders…
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