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Aus Langeweile: SVG mit jQuery interaktiv gestalten am Beispiel der saarländischen Landkreise

Man muss sich immer weiter entwickeln. Und wann soll man denn mit liegen gebliebenen Sachen experimentieren, wenn nicht in der Freizeit? Die Tatsache, dass SVG endlich in allen Browsern verfügbar ist und laut caiuse.com fast von 90% aller Web-User genutzt werden kann, ist sehr erfreulich. Es war mir schon immer ein Graus, „schwere“ statische Grafikdateien herstellen bzw. herunterladen zu müssen, die mit einer leichtgewichtigen Vektorgrafik doch ersetzt und  interaktiv gestaltet werden können. Was dabei entstanden ist, findet man hier und auf github.

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Das Amt

Ich kann gar nicht sagen, warum mich das polnischer Kino so fasziniert. Ist es das Detailreichtum der Situationen, der tiefe Blick hinter die Kulissen (Haltungen, Absichten und Neigungen der Handelnden) oder die Aussage darüber, worüber man nicht zu sprechen vermag? Vor einigen Wochen sah ich zum zweiten Mal einen Film, den ich vor einigen Jahren bereits teilweise ohne tieferes Verständnis schaute. Eine Betrachtung dessen, was wir unter dem Begriff „Amt“ kennen: Eine Verwaltungseinheit eines Staates. Doppeldeutig im Sinne des Filmtitels wird es erst, wenn man eine andere Definition hinzu nimmt: Institution mit einem bestimmten Auftrag. Diese Deutung steckt hinter der Kirche im Allgemeinen („das Amt Petri“, „das Hirtenamt“ etc) und den Dikasterien (Ämter bzw. die Abteilungen) im Vatikanstaat im Besonderen: Da wäre die Kongregation für den Klerus, das Heilige Offizium oder die Rota Romana (das oberste Kirchengericht). Die letzte spielt in diesem Film eine bestimmte Rolle. Es geht darin um einen Kirchenrechtler, dem das Recht auf die Ausübung seines Berufes vorenthalten wird. Dass er es so nicht hinnimmt, kann man schon vermuten.
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PDFs für die Archivierung durch die DNB entsperren

Im Rahmen des Nestor-Projektes der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) sollen Online-Werke archiviert werden. Dazu zählen auch PDFs – auch die mit wissenschaftlichen Inhalten, die auf vielen Open Access-Repositorien schlummern. Sie sollten als PDF/A (in Version 1 oder 2, a oder b) vorliegen und ohne Einschränkungen der Rechte per DRM (eine harmlose Abkürzung für „Digital Restrictions Management“) erstellt worden sein. Doch das ist eher ein Traum denn Wirklichkeit…

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CSS3-Eigenschaft Text-Shadow und die 3D-Nachahmung

Worum geht’s?

Seit CSS3 seit nunmehr einem Jahr zur Ausstattung aller moderner Browser gehört, kann man sich auf die vielen Design-Möglichkeiten stürzen, die früher „nur im Photoshop“ möglich waren. Sie sind meist „graceful dagradable„, so dass ältere Browser auch ohne das neueste CSS für den Benutzer einigermaßen sinnvoll darstellen können.

Was ist ein 3D-Schatten?

Es ist eine Kombination mehrerer text-shadow-Eigenschaften hintereinander, so dass die einerseits eine Illusion der dritten Dimension des Textes als auch einen passenden Schatten erzeugen.

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ICEcoder

*{coder} – ein freier Online-HTML-Editor

Text-basierte Dateien haben den großen Vorteil, dass sie mit jedem Text-Editor (wie Notepad, vim aber auch MS Word) bearbeitet werden können. In den wenigsten Füllen ist ein solches Werkzeug ausreichend. Komfort-Funktionen wie Syntax-Highlighting, Code Snippets, Autocomplete oder Syntax-Prüfung nehmen einem Entwickler viel Arbeit ab und erlauben die Konzentration auf das Wesentliche. Es ist somit nicht wirklich verwunderlich, dass Profis spezielle Programme verwenden oder bestimmte Präferenzen haben. Solche Werkzeuge können recht teuer sein. Es gibt sie aber auch – Open Source seit Dank – gratis.

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Firefox & mailto:

Es wird wieder mal Zeit für einen Kurzbeitrag über die Technik. Mit Dank an alle Leidensgenossen, die mit ihren Blogs und Forenbeiträgen mir das Leben erleichtern, möchte ich das Thema Mozilla Firefox und die Behandlung von mailto:-Links schildern.

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„Mała sprawa“ – „Ein kleines Anliegen“

Noch eine vergessene Perle der polnischen Filmemacher. Eine Komödie – obwohl nicht als solche ausgezeichnet. Man könnte es auch als sozialkritische Tragödie verkaufen. Komisch und tragisch zugleich.

Wir haben das Jahr 1975. Ein polnischer Metalvearbeitungsbetrieb, ein Zeichen des Fortschritts und der Industrialisierung wie es im Buche steht. Über Umwege bekommt die Leitung des Betriebes mit, dass ein ranghoher Politiker der Kommunistischen Partei einen Überraschungsbesuch plant. Um einen solch hohen Besuch gebührend zu empfangen, muss jedoch noch viel erledigt werden.
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Accepit mercedem suam.

Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei? Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld. Beim Stolz Jakobs hat der Herr geschworen: Keine ihrer Taten werde ich jemals vergessen. Mit diesen Worten kritisiert das Buch Amos (das erste schriftlich überlieferte Buch der Bibel) im Kapitel 8 (Verse 4-7) die Zustände im Land. Ganz schön hart! Weiterlesen

Eine römisch-katholische Minderheit und die Pogromstimmung

Ein Pogrom (m., auch n.) ist die gewaltsame Ausschreitung gegen Menschen, die entweder einer abgrenzbaren gesellschaftlichen Gruppe angehören oder aber von den Tätern einer realen bzw. vermeintlichen gesellschaftlichen Gruppe zugeordnet werden. Häufig sind es politische Gruppen (z. B. Menschen einer Partei) oder religiöse Gruppen (z. B: religiöse Minderheiten). Früher verwendete man den Begriff nur, um Ausschreitungen gegenüber Juden zu benennen; der Sprachgebrauch hat sich ausgedehnt.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Also die Stimmung, wie bei einem Pogrom, (kurz: Pogromstimmung) kann bei Mitgliedern einer religiösen Gruppe durchaus aufkommen, wenn sich diese bedrängt und aus der Gesellschaft ausgegliedert fühlen. Im engeren Sinne (Judenpogrom) ist die Realität von tief gläubigen Katholiken, die auf ihr Oberhaupt hören, sicher nicht vergleichbar. Nimmt man nur die mediale Realität, werden Parallelen sichtbar.

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Drei Farben. Weiß.

Teil Drei des „Triptychon“  habe ich vor ca. zehn Jahren gesehen und relativ schnell wieder vergessen. Ein Film, dem man wegen der einfach gestrickten Geschichte gut folgen kann. Vielleicht zu gut. Man bleibt gerne bei den „Fakten“ stehen. Auf den zweiten Blick (z.B. nach mehrere Jahren – wie bei mir) entdeckt man die „Geschichte hinter der Geschichte“.

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