Zum Hauptinhalt springen

Das Software-Antiprojekt

Man spricht viel und gerne über Projekte, Projektarbeit etc. Oft ist das nur ein aufgeblasenes Daherreden sich selbs sehr wichtig nehmender BWLer. Es gibt aber Gelegenheiten, bei denen man zu einem guten Buch zu diesem Thema von alleine greifft. Wenn man diese Regeln nicht befolgt, kann es sogar die zu einem Schiffbruch. Ich sage nicht, dass man ein Software-Projekte-Buch gelesen haben muss, um dies machen zu können (sonst würden die Autoren dieser Bücher sinvollerweise nur voneinander abschreiben können). Der Mensch ist als vernunftbegabtes Wesen imstande, (nur) unter Einsatz des eigenen Verstandes Gott zu erkennen – die Prinzipien guter Projektführung umso mehr! Sie finden hier eine kurze Beschreibung eines „Anti-Projektes“ – also eines Projektes, welches jede Erkenntnis diesbezüglich außer Acht lässt und dennoch nicht soo selten pratiziert wird.

Weiterlesen

Krabat – der Fim, den die Welt nicht braucht

„Kino – dafür werden Filme gemacht“ – drönt es zur Begrüßung aus den Lautsprechern im Kino. Man fragt sich manchmal schon, was die dann unter „Kino“ verstehen… Einen reisen großen Schlafsaal? Vielleicht war das schon Blauäugigkeit meinerseits, in einen Film zu gehen, der auf dem Plakat mehr Schwarztöne hat als eine Soutane (Priesterrock)…Weiterlesen

Die Bundesabhörzentrale wird uns teuer zu stehen kommen

Das gesamtdeutsche Abhörzentrum unseres Bunderirrenministers ist laut einer Vorabmeldung des Spiegels nach der Berechnung des Bundesrechnungshofs teurer als der Betrieb der dezentralen Struktur von heute. Dabei haben sich seine Mitarbeiter so ins Zeug gelegt, damit die Zahlen stimmen… Bis 2015 müssten wir Steuerzahler diese tolle Idee mit jährlich 6 Millionen € mehr unterstützen, statt mit etlichen Millionen weniger!Weiterlesen

Wie Telekom & Co den Datendiebstahl fördern…

Seit Wochen kocht es in den Medien. Viel zu spät aber dennoch! Die Bürger sind aufgewacht – vor allem die, die schon immer behauptet haben: „Ich habe nichts zu verstecken!“ Und jetzt haben sie offenbar doch genug zu verstecken – ihre Konto-Daten. Genau diese sind des Deutschen Heiligtum.

An diese Daten kommt man nicht einfach so heran. Lange genug waren die Menschen vertrauensselig. Seit einigen Monaten ist es schwieriger geworden. Man muss sich als Geschäftspartner ausweisen, um am Telefon diese Daten herauszubekommen…

Weiterlesen

Wie zietiere ich „das Internet“?

Es kommt immer öfter vor, dass man gerade im Internet auf die neusten und interessantesten Erkenntnisse der Wissenschaft trifft. Man will es ja auch im eigenen Werk zitieren – nur wie?

Ein Bibliothekar würde sicher schnell mit der Empfehlung kommen, es als Monographie zu behandeln und um Zugangsangaben wie URL samt dem Zugriffsdatum zu ergänzen. Dabei denkt so mancher „Internaut“ an die symbolische Vorstellung der Erde als Scheibe. Natürlich hat er recht. Das Internet ist keine Monographie. Auch keine diffuse Sammlung von Artikeln. Es gibt sehr wohl Bücher (wie z. B. Handbücher). Nur sind sie nicht immer als eine Datei zu bekommen (und so „physikalisch“ in sich geschlossen). Um der Verwirrung Herr zu werden, muss man sich zunächst einmal vergegenwärtigen, dass es unzählige Konstelationen von Teilen und Ganzem geben kann. Zu allem Übel kann man da nur selten den Autor, fast immer aber eine Art Herausgeber in Erfahrung bringen…

Weiterlesen

Mein teures öffentliches Recht auf die Meinung der Fernsehmacher

– Nicht schon wieder – denken Sie vielleicht, wenn Sie den Titel sehen. – Die ÖR’s bringen umsonst Fußball und die Serien, in denen nichts passiert…

– Erstens: nichts ist umsonst. Zweitens: jetzt erst recht! – würde ich antworten.

Die ÖR’s haben es schon wieder nötig, Werbung für sich selbst zu machen. Und da sie immer noch große Teile der ahnungsloser Bevölkerung erreichen können, versuchen sie es, wie auch jeder Propagandist (wie Mao, Stalin o. ä.) es tun würde, wenn es um dessen Einflussbereich gehen sollte. Bis zum bitteren Ende: sich selbst als die letzte Instanz darzustellen, die uns vor dem Weltuntergang beschützen kann. In Wirklichkeit geht es so primitiv zu wie immer: Es geht um die Kohle!

Weiterlesen

Bin ich in der Anti-Terror-Datei?

Der heise-online-Artikel über die Antiterror-Datei unseres lieben Oberterroristen vom Amt nimmt Gestalt an. Es sind schon 18 000 Bürger darin erfasst. Es ist unheimlich viel, wenn man bedenkt, dass kein Austausch mit dem Ausland vorgenommen wird (zumindest offiziell) und nur in Deutschland erfasst wird. Diese hohe Zahl kann ich mir eigentlich kaum erklären. Deshalb kam mir in den Sinn, dass jeder Kritiker des Großen Bruders Staat darin schneller Platz fände, als es ihm lieb ist. Diese Datei soll ja die Verfassung schützen. Wer diese Datenbank also kritisiert, könnte schnell als Verfassungsgegner eingestuft werden. China hat diesbezüglich keine Skrupel – hoffentlich ist der schwäbelnde Mann im Rollstuhl kein Fan von ;-)

„Beim Start des Instruments Ende März 2007 waren es rund 13.000. Das entspricht einem Zuwachs von rund 25 Prozent innerhalb von 15 Monaten.“

Mit anderen Worten: eine ganze Kleinstadt voller Terroristen. Ist das zu glauben?

Weiterlesen