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Ein Schlang ins Gesicht der freien Menschen

Heute (09.11.2007) ist ein schwarzer Tag für die freien Bürger Deutschlands. Der Bundestag beschloss ein Gesetzt über die Speicherung aller kommunikationsrelevanter Daten. (Nur Briefe, deren Adressen von Hand abzuschreiben zu teuer wäre, werden davon nicht betroffen sein.) Dieses Gesetz soll die sehr fragwürdige EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung umsetzten, die auf Wunsch Irlands und der Slowakei vom Europäischen Gerichtshof auf Herz und Nieren geprüft wird.

Theoretisch haben wir nichts zu befürchten, da wir keine Terroristen sind. Trotzdem ist dieses Gesetz ein Schlag ins Gesicht eines freien Menschen und aufgeklärten Bürgers. Anders Gesagt: Es ein Test, ob wir Bürger blöd genug sind, um uns ohne Rechtfertigung regieren zu können…

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Die Politik und die IT-Welt

Es gibt genug Anlässe, um sich über das Unvermögen bzw. gewollte Vertretung fremder Interessen durch die Politiker im deutschen Bundestag zu ärgern… In den letzten Tage aber – für einen Menschen einer patentfreien Welt – besonders. Hier die kurze Übersicht:

Zwei gesetzgeberische Aktivitäten, die in jetziger Form den Bürger benachteiligen und gleichzeitig Nicht-Deutschen besser da stehen lassen als uns. Warum? Dies wird im Folgenden Erklärt.

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Die Handy-G E Z ist da (?)

Kaum wurde die GEZ auf PC’s mit Internetanschluss erhoben, schon haben die Sesself…zer der öffentlich-rechtlichen anscheinend eine neue Idee, wie man uns die Kohle aus den Taschen ziehen könnte. Wohl nur echte Eremiten (Ordensleute, die Einsamkeit und Medienenthaltsamkeit geloben) werden nicht zu potenziellen G E Z-Zahlern.

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„Drei Farben: Blau“ von Krzysztof Kieslowski

Nach einigen Jahren sah ich erneut den Film „Trzy kolory: Niebeski“ bzw. „Drei Farben: Blau“ von Kszysztof Kieślowski. Wie die drei Farben schon andeuten gibt es neben Blau Rot und Weiß. Ein Dreiteiler (eine Trilogie) also…
Aus Neugier wollte ich erfahren, was die online-Filmkritier so darüber schreiben. Sowohl wikipedia’s Beschreibung als auch einige andere konzentrieren sich sehr auf Freiheit als Hauptthema. Ich sehe es etwas anders…
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Sphinx search engine: Installation und Betrieb – eine Einleitung

http://www.sphinxsearch.com Sphinx Search Engine, die – wie sie sich selber nennt – „Free open-source SQL full-text search engine“ ist ein gutes tool, um die Volltextsuche auf dem eigenen Server zu beschleunigen. Der Ansatz ist gut, die Ergebnisse noch besser, aber die Installation ein langer Leidensweg… Da dies öfters bei Open Source Projekten der Fall ist, muss man wohl oder über nach Anleitungen Ausschau halten, um genau das nicht selber durchmachen zu müssen.
Eine solche Anleitung soll dieser Artikel sein.

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Ubuntu Feisty und Invalid command ‚AuthDigestFile‘, perhaps misspelled …

Ärger mit auth DIGEST in apache nach update auf ubuntu Feisty Fawn (7.04)?

Folgenden Fehler hat apache ausgespuckt:

Invalid command ‚AuthDigestFile‘, perhaps misspelled or defined by a module not included in the server configuration

En. abstract: This article describes, what to do, when you get this error abow. The problem is, that youre configuration of apache are not compatible to the new version of apache (2.2). I will tell you, how to solve this problem using italic letters for english version.

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RSS und Atom Serverseitig mit PHP verarbeiten

Wie versprochen, komme ich zur Sache und lasse mich in der wahrscheinlich interessantesten Kategorie „Software & Co“ über eine Endeckung. Vielleicht kennen es schon einige… Egal! Für mich war das neu und hat mich auf neue Ideen Gebracht.

Es geht – wie der Titel bereist erwähnt um PHP-Skript, der auf dem Server RSS, Atom oder RDF (mit anderen Worten Content-Syndication – Definition hier oder hier) verarbeitet. Der Name lautet: Simple Pie (In der Anlehung an „American Pie“?). Der Nachfolger vom eingeschlafenen Projekt Magpie überrascht mit eine Vielfalt an Funktionen und Formaten.

Nach dem Download des Packets, der die Reader-Klasse als auch ein Demo enthält, lohnt sich der Blick in die sehr gute – wenn auch nur englische Dokumentation. Für Anfänger wird ein die Demo-Anwendung (index.php) im Ordner „demo“ sicher sehr hilfreich sein. Für fortgeschrittene Programmierer ist die Funktionsreferenz sicher informativer.

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Wir sind alle Verbrecher … wir wissen nur nichts davon!

Wer hätte es gedacht! Es gibt keinen gerechten unter uns. Keinen einzigen.

In der Bibel gab es zumindest den Abraham, der als Gerechter mit Gott über die Rettung Sodom und Gomoras verhandeln konnte. Was mit den Bewohnern passiert ist, wissen wir ja: sie sind alle verbrannt in einem Feuerregen.

Was hat das mit uns zu tun? Sehr viel! Der Staat hat Angst vor uns – seinen Bürgern – und versucht sich zu schützen. Nur Seelsorger, Ärzte oder Anwälte werden davon ausgenommen. Nicht weil sie besonders brave Bürger wären, sondern weil man die Menschen nicht zum absoluten Mißtrauen gegenüber diesen Berufsständen bringen will. Es gibt also keinen Menschen, der von solchen Überwachungsmaßnahmen ausgenommen werden sollte. Wir haben alle Dreck am Stecken… und der Staat will wissen welchen!

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Hallo Welt!

Mit diesem Programmierergruß möchte ich Sie in meinem Blog begrüßen. Wie Sie vielleicht schon merken, es ist ein Blog eines Programmierers… Aber nicht nur!

Grundsätzlich bin ich dazu geneigt, die Welt vor der geistigen Diarrhö eines möchte-gern Philosophen zu verschonen. In einigen Fällen behalte ich mir dennoch vor, meinen Senf zum Überfluss am Gedankengut dieser Welt beizutragen. Sachlich und vor allen nicht naiv/blind zu bleiben, ist aber das oberste Gebot. Und das geht bei IT-Themen am besten.

„Ich bin, also denke ich“ – den Slogan meines Blogs – habe ich nicht zufällig gewählt. Descartes behauptete 1644 in Principia Philosophiae, dass das Denken ein denkendes Subjet voraussetzt. Und das ist der Denkende selbst.

Ich drehte diesen Satz bewusst um. Aus der Logik wissen wir ja, dass diese Umkehrung etwas anderes bedeuten muss: Wenn ich denke, ist es sehr wahrscheinlich, dass ich existiere. Ich kann aber auch existieren, ohne zu denken (z.B. wenn ich schlafe). Ich behaupte mit meinem Slogan (und in jeder Behaptung ist gewissermaßen der Anspruch auf Wahrheit enthalten), dass für mich das Dasein und das Denken unbedingt zusammen gehören. Dass dies nicht der Fall sein muss, beweisen mir die Politik, die Medien oder die Werbung.

Ich möchte auf diesen Seiten meine Meinung zum Ausdruck bringen. Ob Sie es sinnvoll finden oder nicht, können Sie im Kommentar festhalten. Die meisten Äußerungen werden unstrittig sein, da sie nahezu mathematisch entweder richtig oder falsch sein können – nämlich die über die Programmierung.

Ich wünsche viel Spaß bei der Lektüre!