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PyQWatch – meine Server auf einen Blick

Wer für’s Web programmiert oder bloggt, will nicht nur gefunden, sonder auch gelesen werden. Nur wenn der Server schlapp macht, ist die ganze Mühe umsonst. Eine Server-Überwachung muss her. Einige VServer-Anbieter bieten dies für ihre Kunden gratis an. Reicht eine Email nicht, weil der Server geschäftskritische Aufgaben zu erledigen hat, wünscht man schon eher eine Sofort-SMS. Das ist zwar nicht ganz so günstig, gibt es aber auch z.B. beim größten deutschen Server-Monitoring-Spezialisten livewatch.

Für den „kleinen Mann“, der seine drei Server ebenfalls live monitoren will und das von seinem Rechner aus muss schon Windows einsetzen (hier gibt es einige Programme, sogar gratis). Unter Linux musste man im Falle eines Webservers auf die Kosole starren, die mit Hilfe von httping „belastbare Aussagen“ machen konnte. Ist das nix für Sie? Für mich auch nicht. Deshalb habe ich wieder mal Python und Qt eingespannt. Diesmal mit einem ansehnlichen Erfolg…

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Usability Testing mit Unterstützung von Google und Canonical

Google – das klingelt gleich in den Ohren des „Web-bewussten“ Lesers. Doch was ist Canonical? Und vor allem: Was wollen die mit Usability?

Canonical ist der Herausgeber (würde dazu ein Bibliothekar sagen) von Ubuntu Linux. Zusammen mit Google möchten sie einigen Linux-Applikationen wie dem genialen Player amarok, dem CMS Drupal, der Ubuntu-Softwareverwaltung und dem polnischen Chat-Programm Kadu, dessen unvollkommene Übersetzung ins Deutsche von mir stammt.

Das Beste ist; für richtig durchgeführte Usability-Tests winken 1000$. Also nichts wie run!

Alle Details sind zu finden auf der Seite des Projektes.

FirePHP – Eine kurze Einführung

FirePHP ist ein Plugin für Firefox (ähnlich wie FireBug), der in „Zusammenarbeit“ mit einer bestimmten PHP-Klasse bei der Suche nach (spontan) auftretenden Fehlern in PHP-Skripten durchaus nützlich sein kann.

Der große Vorteil von FirePHP gegenüber anderen Lösungen ist die Trennung zwichen der Ausgabe im HTTP-Body (HTML, Bild, CSV oder was auch immer) und der Fehler-/Debug-Ausgabe (in HTTP-Header). Man sieht die Fehler oder Debug-Meldungen getrennt von der angeforderten Ausgabe und doch zusammen: nicht in einem zusätzlichen Fenster, wo per SSH eine Log-Datei z. B. per „teil -f“ überwacht wird, sondern unter dem gerenderten HTML.

Es gibt viele Gründe, mit FirePHP eine „Freundschaft zu schließen“. Hier erfahren Sie in einem Screencast wie es in der Praxis eingesetzt werden kann und können selber beurteilen, ob Sie es brauchen oder nicht…Weiterlesen

Zensur – Das Wort des Jahres 2009!

Überwachung, Zensur und Wahlfälschung – drei typische Merkmale eines totalitäten Staates, der von Wahnsinnigen geführt wird. Wirklich? Wenn man sich so umschaut, was in Deutschland und der EU passiert, sollte man seine Meinung schnell ändern: Überwacht werden wir schon (und immer mehr), undurchsichtige und nicht nachvollziehbare Wahlergebnisse durch die Nutzung schlecht durchdachter Wahlmaschienen und Wahlordnungen sind uns Gott und dem Bundesverfassungsgericht sei dank erspart geblieben. Was als nächtes ansteht ist die Zensur. Und diese kommt in großen Schritten auf uns zu!

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„Send me“ – Schick mir die Datei

Wer kennt das nícht. Ein Bekannter sagt mal im Gespräch – eben so wie man sagt „Reich mir mein Bier“ – diesen Satz, der oft zum Alptraum wird: „Schick mir die Datei per Email“.

Nun. Es wäre ja kein Problem, wenn alles optimal wäre… Aber in den meisten Fällen ist es nicht so. Die wichtigsten Gründe für das Mißlingen einer Dateisendung per Email sind schnell aufgezählt:

  • Email-Adresse stimmt nicht (ganz) – War das ein Punkt oder doch ein Bindestrich? .com oder .de?
  • Der Speicherlimit der Mailbox des Empfängers ist ausgeschöpft. Es kann nichts mehr angenommen werden
  • Beim senden verliert der Absender, sein PC oder sogar der Server die Geduld. Das SMTP ist nun leider auf kleine Datenmengen ausgelegt!
  • Ist die Zustellung einmal abgelehnt worden, findet man die zum erneuten Sende benötigte Datei – laut Murphie’s Gesetz – nicht mehr, hat sie bereits gelöscht oder arbeitet gerade am anderen Recher!

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Relationale Datenbanken für Objekt-orientiert-Geschädigte

Es gibt auf dieser Welt Entwickler, die von Oben nach Unten, von A nach Z oder von Pontius zum Pilatus programmieren. Man reiht die abzuarbeitenden Aufgaben als Code-Schnipsel hintereinander ein…

Dann gibt es noch die anderen Entwickler, die mit Java oder ähnlichen Sprachen groß geworden sind. Ohne „class“, „package“ und „import“ läuft da gar nichts… Sie bilden Ihre Welt mit Hilfe von Klassen ab und „verwirklichen“ sie, indem sie davon Objekte ableiten. Dabei kann ein Objekt andere Objekte beinhalten.

Im Vergleich zu einem solchen Denksystem ist ein Haufen von Tabellen mit Spalten etc flach wie die Welt von Lactantius (seine Philosophie teilte die katholische Kirche noch nie – auch wenn die „Halbgebildeten“ das immer behaupten). Wie soll man da Abhilfe schaffen? Mit einem SQLObject!Weiterlesen