„Mein geheimes Rom“ – ein Nachwort zur Einordnung

"Mein geheimes Rom, die verborgenen Orte der ewigen Stadt" (ISBN: 978-3-570-10437-8) von Andreas Englisch hat schon fünf Jahre auf dem Buckel. Vor fast drei Jahren habe ich es gründlich durchgelesen und danach eine Reise zur "Hauptstadt der Welt" unternommen. Mit etwas Abstand kann ich nun meinen anfänglichen Ärger und meine Verwunderung über das unsachliche Durcheinander besser in Worte fassen und auch die guten Dinge klarer sehen. Das Buch führt den Leser auf eine außergewöhnliche Reise durch die verborgenen Winkel und die verborgenen Schätze der Ewigen Stadt. Besonders hervorzuheben ist das beeindruckende Fachwissen des Autors über die aktuelle Situation in Rom.…

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Eine Kirche der Befindlichkeiten

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„Herr, ich leide. Hilf mir.“ – Ein Ruf nach Hilfe, eine Hingabe an Gott.„Herr, deine Führung ist schlecht; ich misstraue dir und deinen Mitarbeitern.“ – ein Vorwurf an Gott. Der Unterschied zwischen diesen beiden Sätzen ist gewaltig. Der erste ist ein Gebet, der zweite ist ein Murren. Und gerade dieses (oft übersehene/übergangene) Wort „Murren“ führt uns heute im Evangelium nach Matthäus (20,1–16) zu einer sehr aktuellen und herausfordernden Frage für unsere Kirche heute: Wo liegt die Grenze zwischen legitimer Sorge und einer Haltung, die den Blick auf Gottes Gnade verstellt? Die Wurzel des Murrens: Vergleich statt Dankbarkeit Im Gleichnis von…

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In Memoriam Brian Doerksen: „You shine“

Jeder Mensch hat seine Favoriten und seine Vorlieben, vor allem in der Musik. Und da ist die christliche Musik davon nicht ausgenommen. Man denke zum Beispiel an die Kantaten von Bach oder die Gregorianik oder an Palestrina. Nicht jeder mag das Requiem für Mozart oder die modernen Chorstücke. De gustibus non est disputandum - über den persönlichen Geschmack kann man nicht streiten. Doch jede Zeit und jedes Stil haben ihre Größen. Und zu diesen Größen der christlichen Musik der Gegenwart, die wir so gerne "Worship" oder "Lobpreis" nennen, gehört sicherlich Brian Doerksen. Seine Kompositionen sind weltweit bekannt und werden in…

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Der Duft Gottes

Stell dir vor: Es ist ein schwüler Sommerabend und du gehst eine Pizza bestellen – mitten der Stadt. Die Bestellung dauert aber in etwa eine halbe Stunde bis du sie abholen kannst. Du gehst in die mittelalterliche gotische Stadtkirche, in der gerade ein Orgelkonzert geübt wird und wo du getauft worden bist und lange Zeit auch zur Messe gegangen bist. In etwa 20 Jahre lang hast du diese Kirche aufgesucht. Du setzst dich in einer Bank und hörst einfach zu. Dabei entstehen in dir Gefühle und es kommen Erinnerungen an Personen oder Bilder aus der Kindheit auf, die du nicht stoppen kannst. Die schwülwarme Luft herrscht in diesem Sommer auch langsam in der ansonsten sehr kühlen und angenehm temperierten Kirche. Ein vertrauer Duft löst ein Wohlbehagen und eine Vertrautheit aus, die dich in eine andere Zeit versetzen.

Das ist mir vor zwei Wochen passiert. So etwas passierte mir nicht zum ersten Mal und ich wollte unbedingt wissen, warum das so ist und wie das ausgelöst wird. In einer kurzen Recherche mit Grok habe ich herausgefunden, dass man es das Proust-Effekt nennt und dass es nachweisbar ist und physiologische Grundlagen hat in der Entwicklung des Nervensystems. Im wissenschaftlichen Journal PLOS.Biology, welches durch Wissenschaftler auch peer reviewed wird und als renommiert gilt, wird genau erklärt, wie das funktioniert und warum es gerade die Erinnerungen der Kindheit (erstes Jahrzehnt des Lebens) sind, die so intensiv hervorkommen. Natürlich kann es auch später passieren, dass man zum Beispiel bei einem Hausbrand, den man erlebt hat, den Duft des Brandes mit etwas lebensbedrohlichem im Gehirn abspeichert wird und jedes Mal bei diesem Duft Angst bekommt (auch wenn man sich nicht an den Brand erinnert). Diese sog. Trigger sind nichts Neues in der Psychotraumatologie. Interessant ist im ersten Fall, dass es ein ganz bestimmter Duft sein muss. Und ein solcher Duft kann auch sehr komplex sein.

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Trisagion – ein Elixier der spirituellen Kraft aus den Wurzeln des Christentums

Vor Kurzem habe ich nach vielen Jahren wieder einmal die Antiphone „Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, erbarme dich unser“ bei einer Fronleichnamsprozession vernommen. Mitten im festlichen Zug, während der Allerheiligste in der Monstranz getragen wurde, erklang der uralte Gesang. Ein Gänsehautmoment. Schon immer hat sie für mich eine immense spirituelle Kraft ausgestrahlt – ein klares, unerschütterliches Bekenntnis zu dem einen Gott, der allein rettet und über Allem steht. Die Entstehung der Trishagion Die Trishagion (griechisch Trisagion, „dreimal Heilig“) zählt zu den ältesten christlichen Hymnen. Sie entstand im 5. Jahrhundert und wurde der Überlieferung nach durch den Patriarchen…

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Just War – und keiner geht hin.

Ich werde mich nun mit einem philosophischen Problem befassen und zwar einem, das viele junge Deutsche betrifft und eine allgemeine Geltung in dieser Welt hat. Es geht um die Wehrpflicht. Sie ist nicht nur angesichts der deutschen Geschichte ein größeres Problem, weshalb auch die Wehrdienst-Verweigerung seit Jahrzehnten akzeptiert wird, sondern ist ein grundsätzliches Problem, der zwischen der Pflicht des Bürgers und seiner Freiheit geht.

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Im Linux-Einsatz: Acer Aspire 16 AI OLED A16-61M-R2E7 (NX.JP0EG.007)

Der Acer Aspire 16 AI OLED A16-61M-R2E7 ist ein leistungsstarkes Notebook mit einem farbstarken OLED-Display und einer KI-gestützten Architektur. Besonders für Linux-Nutzer bietet dieses Gerät eine hervorragende Kombination aus Hardware und Kompatibilität. Hier erfährst du, warum dieses Notebook eine Überlegung wert ist – mit Fokus auf Linux-Eignung, technische Details und praktische Tipps. Warum dieses Notebook für Linux wirklich gut ist Der Acer Aspire 16 AI ist für Windows optimiert, bietet aber auch eine solide Grundlage für übliche Linux-Distributionen. Dank seiner leistungsstarken Hardware, der Unterstützung für moderne Schnittstellen und der guten Speicherausstattung ist er ein hervorragendes Gerät für Entwickler, Kreativprofis und…

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Eine KI-Weihnachtsgeschichte

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Seit einigen Wochen setzte mein Gehirn eine Geschichte als Zusammenschnitt einiger Filme zusammen. Als mittelmäßig begabter Schriftsteller habe ich eine Rohfassung entworfen und verschiedene KIs als Vergleich gegeneinander antraten lassen. Der Sieger ist GPT 5.1 high (liebevoll "GiaPeTto") genannt. GPT hat die Rohfassung am besten verstanden und am blumigsten (umfangreich, viele Dialoge, poetisch) geschrieben. Am witzigsten - wohl nur für Informatiker - schrieb qwen3-max-2025-09-26 eine sehr kurze Geschichte voller IT-Begriffe. Seine Schwäche waren nicht die typischen "Kowalski" sondern die Piroggen, welche keine Ähnlichkeit mit Pfannkuchen haben. Grok 4.1 (beta) war an sich nicht schlecht aber es fehlte ihm (genauso wie…

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Recenzja: Mów, proszę, wyraźniej! Rozważania o powołaniu do służby prorockiej.

Heute ausnahmsweise nur auf polnisch über ein Buch, welches man auf deutsch noch lange vermissen wird.

Książka doktora Artura Skowrona wydana przez wydawnictwo Dobro i Piękno jest jedyną w swoim rodzaju pozycją. Jak wskazuje sam podtytuł, jest to literatura „fachowa“ z bardzo małym gronem odbiorców. Chociaż… Czy naprawdę tylko dla fachowców? (Nie jest w każdym bądź razie ani podręcznikiem ani teoretyczną monografią a tym bardziej nie jest zbiorem ćwiczeń bez naukowych podstaw.)

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smtp.web.de – Och, ne!

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Ich liebe KMail. Es hat alles, was es braucht, um gut und schnell eine Flut von E-Mails zu bewältigen. Einige wenige Tasten gedrückt und schon sind die vier Postfächer aufgeräumt. Nicht schick aber extrem praktisch.

Leider litt mein KMail seit einiger Zeit unter einem Fehler beim Raussenden der Nachrichten. Ich habe die Einstellungen kontrolliert, gelöscht und neu erstellt, andere Ports probiert und zum Schluss am eigenen Verstand gezweifelt. Die „offizielle Bedienungsanleitung“ habe ich natürlich auch gelesen und gefolgt! Aber nichts passierte. Mails verharrten im Postausgang.

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