Mit Hoftnotitzen gegen das ständige Chaos am Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz im Büro ähnelt manchmal einer papiernen Wüste. Hier und da machen sich abstehende neon-gelbe Pappzettel bemerkbar. Sie wirken wie Oasen in der Wüste und versuchen so die Unmenge an unterschiedlichen Aufgaben zusammenfassend darzustellen. In den meisten Fällen ist es wirkungslos, weil sie vom weiteren Papierstapel zugedeckt werden.

Nicht so bei Kanban – einem Vorgehen in der Softwareentwicklung, welches die kleinen Gedächtnisstützen als Medium in der Ticketverwaltung einsetzt. Diese gelben Zettelchen werden auf eine Tafel (sog. Whiteboard) geklebt und zeigen den Fortschritt des Projektes an.

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Schizophrenie und Paranoia als Grund für „Lex Google“

Wir Menschen sind voller Widersprüche. Wir geben es nur nicht gerne zu. Manchmal entwickeln wir paranoide Ängste oder tun so, als hätten wir das zuvor gesagte Wort nie ausgesprochen. Man muss dafür nicht krank sein. Gewisse Verhaltensmuster sind – wie das „Irre“-Buch von Manfred Lütz beweist – in jedem Bürger (aber vor allem in der Politik) gut zu erkennen. Ein gutes Beispiel dafür sind die seit Jahrzehnten anstehende Gesundheitsreform und das geforderte Gesetz gegen StreetView von Google (und vielleicht gegen Google selbst).

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Vom Pech verfolgt

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Wer kennt das Leben nach Murphy-Gesetzen nicht?

Mietet man ein Auto und will es zurückgeben, schafft man 90% der Strecke zwischen dem Startpunkt und der Autovermietung in 75% der Zeit. Die letzten Kilometer nehmen dann aber mehr Zeit in Anspruch, als die übrig gebliebenen 25%. Vergisst man dabei die Autopapiere abzugeben, ist eine Nachzahlung vorprogrammiert (wenn auch für die Überprüfung des zweiten der Angestellte der Vermietung zuständig wäre).

Mietet man ein Hotel direkt am Strand, regnet es während des gesamten Aufenthaltes.

Kommt man Heim, wird man zum 1% der Bevölkerung gezählt, die 200 Fragen des Mikrozensus über sich ergehen lassen müssen! Dabei hat man einen sehr einzigartigen Namen. Wenn man sich die Fragen so anschaut, hat man das Gefühl es geht hier nicht um „Arbeitskraft“ sondern um Exhibition für Statistiker. Man könnte sich natürlich weigern (kostet aber Geld), nur Fremdsprache verwenden (ein kleiner Sprachparkour für den Befrager [in Russisch oder Französisch] hat sicher seinen Unterhaltungswert, zieht die Selbstentblößung aber gleichzeitig in die Länge) und man kann erfundene Angaben machen (darf man sich dabei aber nicht erwischen lassen, entgehen tut man dem staatlich angeordneten Zwang aber nicht).

Eine weitere Möglichkeit ist, für größtmögliche Anonymität sorgen. Deshalb suche ich jemanden, der mit mir sein Formular abgibt, um die Anonymität gänzlich zu wahren.

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