{"id":889,"date":"2012-08-17T23:04:27","date_gmt":"2012-08-17T21:04:27","guid":{"rendered":"http:\/\/robert.kolatzek.org\/wblog\/?p=889"},"modified":"2012-08-17T23:04:27","modified_gmt":"2012-08-17T21:04:27","slug":"eine-frage-der-ethik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/889\/eine-frage-der-ethik","title":{"rendered":"Eine Frage der Ethik"},"content":{"rendered":"<p>Das Wort Ethik kommt uns meist in den Sinn, wenn wir an schwierige Entscheidungen im Bezug auf Verhalten in existenziellen oder komplizierten zwischenmenschlichen Situationen denken. Als philosophische Disziplin ist Ethik die Lehre \u00fcber die Abw\u00e4gung von Handlungsprinzipien. Sie erscheint vielen lebensfremd und zu wenig Praxis bezogen. Dennoch hat sie auch im Internet und unserer multimedialer Welt eine sehr gro\u00dfe Bedeutung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eines der Felder der Ethik ist zum Beispiel der <strong>Datenschutz<\/strong>. Wir fragen: <em>&#8222;Ist es vertretbar, dass diese oder jene Informationen \u00fcber mich gesammelt und ausgewertet werden?&#8220;<\/em> Oder wir beziehen gleich Stellung und sagen: <em>&#8222;Es ist nicht gut, dass die Firma X so viel \u00fcber mich wei\u00df.&#8220;<\/em> Eine Antwort auf diese Frage bzw. eine Beurteilung dieser Aussage kann nur aus der Ethik heraus gewonnen werden.<\/p>\n<p>Ich habe geschrieben, dass Ethik Abw\u00e4gung zwischen Prinzipien bedeutet. Es gibt nat\u00fcrlich auch viel kompliziertere Definitionen. Diese gef\u00e4llt mir sehr gut, weil sie von der Moral (im Sinne einer Handlungsanweisung) und von bestimmten Problemgebieten unabh\u00e4ngig ist. So k\u00f6nnen wir auch die Ethik verwenden, um unser Problem, das ich vorhin erw\u00e4hnt habe, genauer anzuschauen.<\/p>\n<p><strong>Datenschutz ist kein Selbstzweck.<\/strong> Unsere Daten sollen gesch\u00fctzt werden, weil sie dazu verwendet werden k\u00f6nnen, uns oder anderen zu sch\u00e4digen. So ist <strong>prim\u00e4r die Verhinderung von Sch\u00e4den durch Informationen<\/strong> \u00fcber uns das Ziel. Es gibt noch weitere Ziele wie die Freiheit, sich anderen mitzuteilen (bzw. \u00fcber sich selbst Auskunft zu geben) oder Schutz der imagin\u00e4ren Werte eines Unternehmens (wie Kundenstammdaten aber nicht unbedingt Billanzen).<\/p>\n<p>Die Daten \u00fcber uns geben wir meist <strong>Zweckgebunden<\/strong> ab: an die Gemeindeverwaltung des Wohnortes zum Ausf\u00fcllen gesetzlicher Aufgaben, dem Finanzamt zur Berechnung der Steuerlast, den Providern verschiedener Dienste zur Identifizierung des Nutzers und zugleich zum Erhalt einer bestimmten Dienstleistung. Manchmal werden die Daten <strong>ohne unsere Zustimmung oder gegen unseren Willen (unsere Freiheit)<\/strong> gehandelt oder weitergegeben (durch Unternehmen oder sogar Freunde und Arbeitskollegen). In diesem Falle erhalten wir keine Gegenleistung oder bekommen sogar Probleme, weil jemand auf unseren Namen Waren bestellt aber nicht bezahlt hat etc. <strong>Die schutzw\u00fcrdigen Daten sind vor allem die personenbezogenen (aber auch mittelbar Personen-beziehbare Daten), die missbraucht werden k\u00f6nnen, um Schaden hinzuzuf\u00fcgen.<\/strong><\/p>\n<p>Man merkt sehr schnell, dass dies keine unschuldigen Bits und Bytes sind, sondern Informationen mit einem bestimmten Gefahrenpotenzial. Deshalb m\u00fcssen wir diese Sch\u00fctzen &#8211; genauso wie die Unternehmen. Sch\u00fctzen wir sie nicht, k\u00f6nnen wir zur Rechenschaft gezogen werden. Glauben Sie nicht? Dann ver\u00f6ffentlichen Sie Ihre Kreditkartennummer mit der dazugeh\u00f6rigen Pr\u00fcfnummer in Ihrem Facebook-Konto oder in Ihrem pers\u00f6nlichen Blog! Die Unternehmen sollen die Daten auch sch\u00fctzen. Zur \u00dcberwachung dieses Schutzes werden von den L\u00e4ndern und vom Bund Beamte bestellt. Leider viel zu wenige &#8211; wenn man an die missbr\u00e4uchliche Nutzung durch einige Unternehmen denkt. Mangelnder Schutz bewirkt durch das Aufdecken solcher Skandale mangelndes Vertrauen in diese Firmen. Wenn besonders sensible Daten gestohlen werden (wie Kreditkartennummern oder Patientendaten) ist die Aufregung erwartungsgem\u00e4\u00df gro\u00df. Diesem \u00c4rger auszuweichen und solche Vorkommnisse geheim zu halten, ist f\u00fcr einige Unternehmen eine unwiderstehliche Versuchung. Kommt es trotzdem heraus, ist der Image-Schaden f\u00fcr einige Jahre noch gr\u00f6\u00dfer als die bef\u00fcrchtete Ver\u00e4rgerung der Kunden.<\/p>\n<p><strong>Personenbezogene Daten sind Vertrauenssache. Weitergabe dieser ist prinzipiell tabu!<\/strong><\/p>\n<p>Zwischen Privatpersonen und den den Unternehmen steht der alles ordnende Staat. Leider ist auch dieser kein gutes Beispiel. Einerseits wird es um die Zul\u00e4ssigkeit von Cookies gestritten; Andererseits werden ohne jeglichen Verdacht Datenberge angeh\u00e4uft, f\u00fcr die der Staat selber kaum eine Verwendung findet. Entweder sind die Beamten zu langsam (und die Daten sind schon [nach 6 Monaten] gel\u00f6scht) oder reichen diese nicht einmal als Indizien f\u00fcr eine Anklage. Daf\u00fcr fanden Andere sehr gute Einnahmequelle in eben diesen Datenhaufen &#8211; die Abmahnkanzeleien der gesamten Republik.<\/p>\n<p><strong>Personenebezogene Daten sind per se keine schutzw\u00fcrdigen G\u00fcter. Aus dem Gesamtkontext schon: als Stellvertreter f\u00fcr uns selbst &#8211; als Identifikatoren, Kontennummern, Personenbeschreibungen.<\/strong><\/p>\n<p>Nun zur Abw\u00e4gung. W\u00fcrden Sie ein E-Mail-Konto (welches Sie maximal 3 Euro pro Monat kosten w\u00fcrde) wirklich bei jeder Firma anlegen &#8211; nur weil es dort gratis ist? Der Ruf eines Unternehmens ist meist entscheidend: <em>Hat man was schlimmes \u00fcber den Anbieter geh\u00f6rt? Wie geht er mit meinen Daten um? Wie wird der Zugang zu meinen Nachrichten gesch\u00fctzt? Wer erf\u00e4hrt was aus meinen privaten Nachrichten?<\/em><\/p>\n<p>Anders herum gefragt: W\u00e4re es f\u00fcr Sie akzeptabel, einen wenig eindeutigen Hinweis auf Sie selbst zu hinterlassen, wenn Sie damit rechnen k\u00f6nnten, dass die Webseite X bei Ihrem n\u00e4chsten Besuch wei\u00df, dass Sie mit &#8222;Schloss&#8220; eine &#8222;Burg&#8220; meinen und keine &#8222;Absperrvorrichtung&#8220; meinen? Ich glaube schon. Dient das Speichern der sensiblen Daten uns, nehmen wir es gern in Kauf. Ist das Speichern von einer Gegenleistung gel\u00f6st (wie bei der Vorratsdatenspeicherung des Staates) empfinden wir es als \u00dcbel. (Andererseits erlauben wir oft blind irgendwelchen Apps in unserem Adressbuch herumzuw\u00fcllen &#8211; wie z.B. der Facebook-App. Freunde finden ist toll &#8211; aber h\u00e4tte ich diese nicht schon selber hinzugef\u00fcgt, wenn ich sie im Facebook nicht entbehren kann?)<\/p>\n<p><strong>Unsere Daten geben wir als Ware hin und erhalten daf\u00fcr sehr gute, gute oder inakzeptable Leistungen. Wir k\u00f6nnen in den meisten F\u00e4llen entscheiden ob wir auf den Kuhhandel eingehen oder nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Mag sein, dass man sich damit hier und da mit der eigenen Entscheidung aus einem Rudel ausschlie\u00dft. Warum man es sich so entschlossen hat, kann man den Freunden auf dem analogen Weg erkl\u00e4ren. Man muss nicht \u00fcberall dabei sein. Ich pers\u00f6nlich nutze Twitter gar nicht &#8211; ich finde dort nichts lesenswertes (zu kleiner Informationsgehalt, zu viele Codes, zu viel Blabla).<\/p>\n<p>Es interessiert mich, welche Daten von mir gesammelt werden und wozu diese dienen sollen. Es ist nicht zuletzt wichtig, warum sie so detailliert abgegeben werden m\u00fcssen: Soll das Finanzamt ein Schreiben an mich richten k\u00f6nnen oder braucht ein soziales Netzwerk einen Namen (wie z.B. Pseudonym), damit mich meine Bekannten finden?<\/p>\n<p><strong>Je weniger Daten, desto besser. Je genauer der Grund f\u00fcr die Abfrage angegeben wird, desto besser kann ich \u00fcberblicken, was mit meinen Daten passiert. Datensparsamkeit hei\u00dft das Gebot.<\/strong><\/p>\n<p>Ausgestattet mit diesen Prinzipien, kann ich als Benutzer am besten entscheiden, ob dieser oder jener Service, der mit meinen Daten umgehen will, dies ethisch vertretbar oder unethisch tut. Will mir jemand den Kontakt mit meinen Schulfreunden erm\u00f6glichen, w\u00e4re Schule, Schulort, Jahr der Einschulung, Klasse und Pseudonym an sich ausreichend. Will er diesen Dienst mit Werbung finanzieren (dies ist meist der Fall), k\u00f6nnte er von mir Wohnort und Geschlecht erfragen. Dies w\u00e4re zusammen mit den anderen Daten ausreichend. So k\u00f6nnte er Werbung einblenden, die zu meinem Alter, Geschlecht und Ort passt. Mein echter Name darf ruhig &#8222;drau\u00dfen bleiben&#8220;. Anders w\u00e4re es bei einer Bank oder Versicherung, deren Kunde ich bin. Hier k\u00f6nnte man mir auf mich zugeschnittene Angebote machen, da sie sich oft erg\u00e4nzen. Aber auch hier verlangt das Gesetzt meine Zustimmung zu dieser Aktion.<\/p>\n<p>Ich empfinde Facebook als sehr grenzwertig, weil man von mir zu viele Daten verlangt und aus Daten anderer Personen (die Besagte Facebook-App, die in fremden Adressb\u00fcchern herum w\u00fcllt) vermischt und mich zu stark mit Hilfe zu vieler Facetten identifiziert. Ich will nicht, dass die NSA in den USA mit wenigen Klicks mein meinen Freundeskreis und als mein gekennzeichnetes Gesicht auf Handy-Schnappsch\u00fcssen in Erfahrung bringt. Auf offiziellem Weg zwischen den Staaten darf mein viel geliebtes Vaterland die Auskunft verweigern. Facebook als US-Firma darf das nicht.<\/p>\n<p>Bei Google+ ist das so eine Sache: Wenn es stimmt, was Google sagt, ist der Personenname eher ein &#8222;Rauschen&#8220; als n\u00fctzliches Datum. Nur warum soll man dann im G+ den vollen echten Namen eingeben? (Aber nicht den akademischen Grad. Versteht das jemand?)<\/p>\n<p>Lobenswert sind Dienste, die viele Daten nur zu ganz bestimmten Zwecken speichern. Z.B.: Der Serviceanbieter darf erfahren, ob der Benutzer 18 Jahre alt war, als er sein Konto er\u00f6ffnet hat. Daraus sein alter auszurechnen und allen seinen Bekannten (oder gar \u00f6ffentlich) anzuzeigen ist verboten und unethisch (Verletzung der Zweckbindung).<\/p>\n<p>Anonymisierungsdienste im Netz werden seit einiger Zeit immer str\u00e4rker in Anspruch genommen. Der Grund mag genau darin liegen, dass man ja viel zu oft unn\u00f6tig bzw. gegen den eigenen Willen identifiziert wurde. Ich m\u00f6chte nach Medikamenten recherchieren als anonymer Benutzer. <em>&#8222;Die Suchmaschiene muss ja nicht anhand von Coockies \u00fcber alle meine Abfragen bescheid wissen. Es reicht, wenn sie mir Werbung zu g\u00fcnstigen online-Apotheken schaltet. Diese nutze ich dann.&#8220;<\/em> &#8211; hat jemand gesagt. Und genau das ist die Ursache: <strong>absolute Anonymit\u00e4t muss m\u00f6glich sein<\/strong>. (Vielleicht mit Ausnahme von Webseiten, die einzig der Rufsch\u00e4digung oder der Planung und der Druchf\u00fchrung schwerer Straftaten dienen.) Dieser Anspruch ist durchaus berechtigt.<\/p>\n<p><strong>Wenn ich meine personenbezogenen Daten sch\u00fctze, sch\u00fctze ich meist mich selbst. Diesen Wunsch zu mi\u00dfachten ist unethisch.<\/strong><\/p>\n<p>Update: Was gar nicht geht, ist das Sammeln anderer Daten \u00fcber den Benutzer (aus Suchanfragen, Verlauf etc.) ohne sein Wissen bzw. entgegen seinen Schutzvorkehrungen (Privatheit) &#8211; z.B. durch <a title=\"Supercoockies &amp; Co.\" href=\"http:\/\/blog.ax11.de\/archives\/2011\/08\/7411\" target=\"_blank\">Supercoockies <\/a>. Dies scheint jedoch an Verbreitung stark zuzunehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel wird der Datenschutz unter dem Aspekt der ethischer Abw\u00e4gung betrachtet. Dazu geh\u00f6ren die Fragen: Warum Datenschutz? Was soll gesch\u00fctz werden? Warum und wo kann es unter welchen Umst\u00e4nden auf den Schutz verzichtet werden? Was ist fair was geht gar nicht?<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_sitemap_exclude":false,"_sitemap_priority":"","_sitemap_frequency":"","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[3,6],"tags":[28,35,124],"class_list":["post-889","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-informationswissenschaft","category-philosophie-und-religion","tag-datenschutz","tag-ethik","tag-vorratsdaten-speicherung","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/889","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=889"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/889\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=889"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}