{"id":1786,"date":"2026-02-28T19:02:40","date_gmt":"2026-02-28T18:02:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/?p=1786"},"modified":"2026-03-03T19:53:52","modified_gmt":"2026-03-03T18:53:52","slug":"just-war-und-keiner-geht-hin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/1786\/just-war-und-keiner-geht-hin","title":{"rendered":"Just War &#8211; und keiner geht hin."},"content":{"rendered":"\n<p>Ich werde mich nun mit einem philosophischen Problem befassen und zwar einem, das viele junge Deutsche betrifft und eine allgemeine Geltung in dieser Welt hat. Es geht um die Wehrpflicht. Sie ist nicht nur angesichts der deutschen Geschichte ein gr\u00f6\u00dferes Problem, weshalb auch die Wehrdienst-Verweigerung seit Jahrzehnten akzeptiert wird, sondern ist ein grunds\u00e4tzliches Problem, der zwischen der Pflicht des B\u00fcrgers und seiner Freiheit geht.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ich habe das gro\u00dfe Gl\u00fcck, nach dem Stra\u00dfburger \u00dcbereinkommen nicht in mehr als einem Staat zum Wehrdienst verpflichtet zu werden und lebe in keinem Staat, der mich im Milit\u00e4rdienst gebrauchen w\u00fcrde. Ich f\u00fchle mich nicht verpflichtet, in Deutschland Wehrdienst zu tun und kann dazu auch nicht gezwungen werden. Dennoch sehe ich die Frage kritisch, ob man bei der allgemeinen Wehrpflicht wirklich auch die Verpflichtung hat, im Kriegsfall als Reservist zu dienen. Daf\u00fcr gibt es viele philosophische Fragen, die aktuell angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung nicht so einfach beantwortet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht hier tats\u00e4chlich um die Freiheit des B\u00fcrgers und das Recht des Staates als entgegengesetzte Rechte mit ihrer jeweiligen Begr\u00fcndung. Auf der einen Seite haben wir einen Staat, der von sich immer behaupten wird, dass er legitim ist. Das w\u00fcrde auch jeder Schurkenstaat tun. Nat\u00fcrlich sieht Kant und andere Philosophen die nat\u00fcrliche Pflicht des B\u00fcrgers, den Staat zu unterst\u00fctzen, da die Pflicht allen zugutekommt und die Gemeinschaft sch\u00fctzt. Ein Einzelner kann wenig ausrichten. Deshalb braucht es den Staat als B\u00fcndelung der Kr\u00e4fte und damit Erzeugung einer gewissen Macht. Dagegen ist auch nichts zu sagen. Die gro\u00dfe Frage ist: Inwieweit muss der Staat dem Empfinden des B\u00fcrgers nach gerecht sein? Und wie weit muss er seine Freiheiten sch\u00fctzen, damit die Pflicht f\u00fcr den B\u00fcrger auch gilt?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite haben wir das nat\u00fcrliche Recht des B\u00fcrgers, nicht fremde Angelegenheit durch den Staat eingemischt zu werden. Mit anderen Worten, inwieweit greift das Recht des B\u00fcrgers vom Staat in Ruhe gelassen zu werden? Nehmen wir an, dass der Staat einen Krieg anzettelt, den er nicht gewinnen kann und daf\u00fcr seine B\u00fcrger verheizt. Abgesehen davon, dass wir schon eine solche Situation hatten, muss man feststellen, dass der B\u00fcrger nat\u00fcrlich das Recht hat, sich zu weigern den Krieg zu unterst\u00fctzen. John Locke und Stuart Mill sind auch meine Meinung das ist der B\u00fcrger der B\u00fcrger, der nicht eingemischt werden darf und ein Recht auf Verschonung vor dem Staat hat. Und um bei diesem Beispiel zu bleiben, sind auch die Existenzialisten, wie Camus oder Sartre, auch der Meinung, dass es das ist richtig und geboten ist, einem solchen Staat Wiederstand zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Anarchisten oder Marxisten w\u00fcrden gar behaupten, dass ein ungerechter Staat ein nicht existenter Staat ist und damit kein Wehrdienst geleistet werden muss. Die Libertiner wie John Locke w\u00fcrden die Legitimation des Staates nicht in Frage stellen aber ihn als \u00fcbergriffig bezeichnen. Doch das liegt in der Natur der Sache, da diese Str\u00f6mung die Freiheit des Einzelnen als Quelle aller Rechtsgebung. versteht. Der kategorische Imperativ von Kant w\u00fcrde erwarten, dass man keinen Wehrdienst leistet, denn wenn man es t\u00e4te, w\u00fcrde man Missst\u00e4nde in jedem ungerechten Staat damit auch begr\u00fcnden und unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf der Frontlinie zwischen den zwei Rechtstr\u00e4gern (B\u00fcrger und Staat) ist relativ klar. Was unklar bleibt, ist die Einsch\u00e4tzung. Die zentrale Frage lautet, wann ist ein Staat ungerecht? Wann verliert er sein moralische Legitimation? In einer Zeit, in der die pers\u00f6nliche Freiheit \u00fcber alles gesch\u00e4tzt wird und die gemeinschaftlichen Pflichten gemieden werden, wird es nat\u00fcrlich viel schneller zum Problem als in einem Staat, der geordnet und in einer Zeit des guten Zusammenhalts in der Gesellschaft. Ist jede Ungerechtigkeit, die mir wiederf\u00e4hrt und der Staat beseitigen sollte, Grund genug, um Kriegsdienst zu verweigern? Oder muss jede demokratische Handlungsweise ausgerottet sein, damit ein Staat als ungerechter Staat gilt? Und letzten Endes die Frage: Wer entscheidet dar\u00fcber?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann junge M\u00e4nner verstehen, die meinen, dass sie f\u00fcr gar keinen Staat in den Krieg ziehen w\u00fcrden. Schlie\u00dflich ist kein Staat perfekt. Ungerechtigkeit wird es in jedem Staat immer geben. Aber fragen wir uns, ob es gerecht w\u00e4re, wenn ein Abtreibungsgegner f\u00fcr einen Staat in den Krieg ziehen m\u00fcsste, der gegen ein Staat gef\u00fchrt wird, in dem die Abtreibung verboten ist. Reicht der eine Makel, um damit das ganze zu verweigern? Oder muss dabei die Summe aller Werte bedacht werden? Wie ist es, wenn man wie ich als Erml\u00e4nder weder richtig Pole noch richtig Deutsch sein will, sondern eben Erml\u00e4nder? Egal welche der beiden Seiten mich gegen die andere einsetzen wollte, w\u00e4re ich damit nicht einverstanden. Und wenn ich an Napolen denke, der nahe meiner Heimatstadt gegen die Russen und Preussen zwar gewonnen hat aber daf\u00fcr Tausende Soldaten verloren &#8211; wie kann man einen solche Gr\u00f6\u00dfenwahn guthei\u00dfen? Ein junger Mann aus Tirol soll als Kanonenfutter f\u00fcr einen empathiefreien Strategen aus fernem Frankreich sein Leben opfern? (Das war auch der Grund f\u00fcr den Aufstand gegen Franzosen und seine Vassalen, perfekt geschildert im Film &#8222;Andreas Hofer &#8211; die Freiheit des Adlers&#8220;)<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann Menschen nicht verstehen, die ihre eigene Freiheit durch andere sch\u00fctzen lassen w\u00fcrden, ohne selber einen Beitrag dazu zu leisten. Ein solches Verhalten ist parasit\u00e4r. Ich selbst w\u00fcrde in einem &#8222;gerechten Krieg&#8220; (en. Just-War) entsprechend meiner Ausbildung als Seelsorger, in der IT oder als Unterst\u00fctzer in der Logistik oder bei Informationsverarbeitung arbeiten. Meine pers\u00f6nliche Grenze ist auch dort, wo Politiker sich in Rage reden und Kriege anzetteln, die mit diplomatischen Mitteln besser gel\u00f6st werden k\u00f6nnten. (Die Pflicht zum Frieden ist moralisch h\u00f6her zu bewerten als die Durchsetzung einer an sich guten Sache. Der Zweck heiligt nicht die Mittel, auch wenn Machiavelli es anders sieht.) Es gibt n\u00e4mlich Parteien, die sehr gerne andere belehren und meinen, dass man ihre Meinung unbedingt teilen m\u00fcsse, was aber der Pluralit\u00e4t einer offenen Welt widerspricht. Besonders oft an dieser Stelle tritt der Rechtspositivismus an die Stelle der Menschenw\u00fcrde und Menschenrechte. Damit ist gemeint, dass Gesetze gerne die Moral vorgeben w\u00fcrden. Doch das Umgekehrte ist der Fall. Die Gesetze m\u00fcssen der Moral folgen, damit sie legitim sind. Ausnahme gibt es auch, wo ein Despot sein ganzes Volk unterdr\u00fcckt und die Menschenw\u00fcrde fast g\u00e4nzlich nicht als Grenze akzeptiert. Solche Kriege wie im Irak oder Iran d\u00fcrfen &#8211; wenn sie das Ziel nicht verfehlen wollen &#8211; nur als Unterst\u00fctzung der kampf\u00e4nden Bev\u00f6lkerung gef\u00fchrt weden.<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle finde ich die Naturrechtslehre am erfolgreichsten. Sie setzt einerseits das Recht des Einzelnen, gem\u00e4\u00df seiner Natur ein Leben in Frieden zu f\u00fchren, als hohes moralisches Gut ein. Andererseits ist es dem Staat, als einer Macht, die vom Volk ausgeht und zum Wohle des Volkes also f\u00fcr jeden Menschen dient, erlaubt, das naturgem\u00e4\u00dfe Recht des Einzelnen &#8211; auch gegen\u00fcber anderen Staaten &#8211; durchzusetzen. Allerdings darf dieses Recht, wie schon in der Summa Theologia bei Thomas von Aquin unter dem Begriff des gerechtfertigten Krieges bekannt ist, nur im Verteidigungsfall genutzt werden. In Summe hei\u00dft es: Ein ungerechter Staat, der von einem gerechteren Staat angegriffen wird, sollte nicht mit Unterst\u00fctzung seine B\u00fcrger rechnen, denn er hat sein Existenzrecht verspielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wehrdienst au\u00dferhalb des Krieges ist eine notwendige Einrichtung. Durch den technologischen Fortschritt und die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte stellt die Menge des eingesetzten Personals in Frage. Ein Soldat muss aktuell sehr gut ausgebildet und fit sein. Lahme Uniformtr\u00e4ger, die das Kriegsger\u00e4t nicht bedienen k\u00f6nnen, sind eher hinderlich. Denn der Krieg spielt sich vor allem in der Welt der Technologien ab. Drohnen (unbemannte Flugzeuge) und Abh\u00f6ranlagen k\u00f6nnen mehr ausrichten als unz\u00e4hlige Gewehre. Und es geht immer weniger um das T\u00f6ten. Das Hauptziel eines Krieges ist ja die Zerst\u00f6rung der Wehrf\u00e4higkeit des Gegners. Und das beginnt bei Elektrizit\u00e4t, geht \u00fcber Kommunikationsmittel und Kriegsger\u00e4t meist in Richtung der Offiziere, die den Einsatz koordinieren und planen. Auch finanzielle, technologische oder Rohstoff-Embargos sind ein gutes Mittel der Befriedung. Nicht das T\u00f6ten ist das Ziel des Krieges. Au\u00dfer man will einen sog. Abnutzungskrieg f\u00fchren, wie ihn aktuell Russland f\u00fchrt. Man versenkt Milliarden an Geld um M\u00fcll und vernichtet Tausende von Menschen, um sich zu beweisen, dass man noch gewinnen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Katholische Kirche hat im 2. Vatikanischen Konzil einen pr\u00e4gnanten Abschnitt in der Pastoralen Konstitution \u00fcber die heutige Welt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>F\u00fcr den Kriegsfall bestehen verschiedene internationale Konventionen, von einer recht gro\u00dfen Anzahl von L\u00e4ndern mit dem Ziel unterzeichnet, die Unmenschlichkeit von Kriegshandlungen und -folgen zu mindern, etwa die Konventionen zum Schutz der Verwundeten und Kriegsgefangenen und verschiedene \u00e4hnliche Abmachungen. Diese Vertr\u00e4ge m\u00fcssen gehalten werden. Au\u00dferdem m\u00fcssen alle, insbesondere die Regierungen und die Sachverst\u00e4ndigen, alles tun, um diese Abmachungen nach M\u00f6glichkeit zu verbessern und dadurch die Unmenschlichkeiten des Krieges besser und wirksamer einzud\u00e4mmen. Ferner scheint es angebracht, da\u00df Gesetze f\u00fcr die in humaner Weise Vorsorge treffen, die aus Gewissensgr\u00fcnden den Wehrdienst verweigern, vorausgesetzt, da\u00df sie zu einer anderen Form des Dienstes an der menschlichen Gemeinschaft bereit sind. <br>siehe: <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/archive\/hist_councils\/ii_vatican_council\/documents\/vat-ii_const_19651207_gaudium-et-spes_ge.html\">Gaudium es spes<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Unrecht des Krieges &#8211; wenn er schon nicht aus der Welt zu schaffen ist &#8211; muss gemindert werden. Jeder hat das Recht die Mitwirkung in Kriegshandlungen zu verweigern. Das hat jeder Staat zu beachten! Diese Position ist sicherlich auch von den Hutterern, Mennonittten und Qu\u00e4kern (christliche Sekten der Neuzeit) gepr\u00e4gt, die als Christen den Pazifismus konsequent lebten. <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Si vis pacem para bellum&#8220; &#8211; sagt der Lateiner. Wer Frieden haben will, muss f\u00fcr den Krieg vorbereitet sein. Das ist der eigentliche Grund f\u00fcr den Wehrdienst. Die Regierungen von Schr\u00f6der und Merkel haben die Verteidigunsf\u00e4higkeit verkommen lassen, indem sie das Geld entzogen haben, um es woanders einzusetzen (die finanzielle Schieflage des Landes kaschiert). Mit M\u00fche soll die Bundeswehr jetzt wieder aufgepeppelt werden. Doch die wenigen jungen Menschen wollen in den veralteten Strukturen und mit abgenutzten Kriegsger\u00e4t kein Lebensjahr verlieren. Abgesehen von den demographischen Probleme unseres Landes (die schon vor 30 Jahren bekannt waren!!) haben wir auch andere Probleme, die die Bundeswehr l\u00f6sen k\u00f6nnte. Schon immer hat die Armee Menschen auch bef\u00e4higt, indem die Soldaten Berufe erlernten oder Selbstbewusstsein und Ordnung lernten. Heute k\u00f6nnte die Armee als Arbeitgeber und Lebenshelfer vielen jungen Menschen helfen, Beruf zu erlernen und auszu\u00fcben. Daf\u00fcr m\u00fcsste der Staat eine entsprechende gesetzliche Grundlage schaffen. Es geht nicht um Kriegsdienst, der verweigert werden kann, sondern Ausbildung und Mitwirkung in Technik oder Logistik.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00dcberlegungen zur allgemeinen Wehrpflicht greifen zu kurz, denn sie bestrafen die hochbegabten und flei\u00dfigen Jugendlichen und erzeugen Druck gegen das Gewissen, w\u00e4hrend Schulabbrecher ohne Ausbildung eine dauerhafte Unterst\u00fctzung (auch die gesuchte im Kriegsdienst) leisten k\u00f6nnten und bef\u00e4higt w\u00fcrden, ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft zu sein. Gewissensfreiheit, Wehrdienst und eine funktionierende Gesellschaft m\u00fcssen kein Widerspruch sein. Ungerecht ist es nicht, wenn ein Staat von allen B\u00fcrgern eine Ausbildung und die Mitwirkung zum Wohle aller fordert. Die Freiheit bleibt in zweifacher Weise erhalten: Als Wahl zwischen Ausbildung und Dienst und als Wahl zwischen Kriegsdienst und Unterst\u00fctzung der Krieger. Die Wahl, ob man aufsteht und Wache schiebt oder aufsteht und Fahrzeuge wartet bzw. repariert h\u00e4tten sie dann nicht. Der Druck des eigenen Gewissens, Beitrag zu leisten, w\u00e4re durch den \u00e4u\u00dferen Druck substituiert, wie man es allgemein bei Erziehung macht. Dies w\u00e4re in keinster Weise unmoralisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzige Frage ist nicht zu kl\u00e4ren: Wie kommt eine objektive Entscheidung zustande, wann ein Staat als ungerecht gilt. Ist man schon als Christ in einem militanten mehrheitlich islamistischen Staat ungerecht behandelt? Muss ein gl\u00e4ubiger Christ einen Staat im Krieg unterst\u00fctzen, der &#8222;Ehe&#8220; oder Abtreibung f\u00fcr alle propagiert oder gar Polygamie gut hei\u00dft? Darf ein politisch besetztes Gericht die Menschenw\u00fcrde nach belieben &#8211; ganz am Natrurrecht vorbei &#8211; deuten und das Gewissen des Einzelnen missachten? Diese Frage ist kaum zu beantworten. Positivistische Begr\u00fcndungen, dass der Staat immer im Recht sei, helfen hier nicht weiter. Das Gesetz und die Moral m\u00fcssen wieder zueinander finden &#8211; oder wie es Kant sagte: die Moralit\u00e4t und die Legalit\u00e4t m\u00fcssen eins sein.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich werde mich nun mit einem philosophischen Problem befassen und zwar einem, das viele junge Deutsche betrifft und eine allgemeine Geltung in dieser Welt hat. Es geht um die Wehrpflicht. 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