{"id":1552,"date":"2024-05-30T00:38:49","date_gmt":"2024-05-29T22:38:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/?p=1552"},"modified":"2024-05-30T01:08:41","modified_gmt":"2024-05-29T23:08:41","slug":"das-samuel-charisma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/1552\/das-samuel-charisma","title":{"rendered":"Das Samuel-Charisma"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Wir sind als Katholiken &#8211; und ich glaube, anderen Konfessionen geht es nicht anders &#8211; nicht gerade daf\u00fcr bekannt, die Bibel gut zu kennen und sie als <strong>lebendig, wirksam und pers\u00f6nlich gemeint<\/strong> zu betrachten. Das Alte Testament wird als &#8222;<em>veraltet<\/em>&#8220; oder &#8222;<em>nicht mehr ben\u00f6tigt<\/em>&#8220; wahrgenommen. Die sog. historischen B\u00fccher mit Gestalten aus l\u00e4ngst vergangenen Zeit berichten oftmals von Priestern, Propheten, Opfern, Kriegen, Vertreibung und Sklaverei. Die sog. Wei\u00dfheitsb\u00fccher werden bestenfalls nur teilweise als sinnstiftend akzeptiert. Und die vielen Propheten scheinen nur relevant, wenn es um Jesus geht. Diese Einstellung widerspricht dem Verst\u00e4ndnis der Bibel als dem ewig g\u00fcltigen Wort Gottes, das in jedem Gl\u00e4ubigen seinen ganz pers\u00f6nlichen Zugang zum Verst\u00e4ndnis des Willens des Vaters bereit stellt. Ein Beispiel daf\u00fcr kann die Geschichte des Samuel sein, denn neben den geschichtlichen Fakten erz\u00e4hlt sie viel \u00fcber den Umgang mit der eigenen Berufung bzw. der pers\u00f6nlichen Lebensaufgabe, f\u00fcr deren Erf\u00fcllung Charismen n\u00f6tig sind. Sehen wir uns die Geschichte in 1. Sam 1-3 einmal genauer an!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Im ersten Buch Samuel lesen wir wie Hannah &#8211; die Mutter Samuels &#8211; in der Ehe mit Elkana unter seiner zweiten Frau Peninna leidet. Unfruchtbarkeit war damals ein Zeichen des fehlenden Wohlwollens in den Augen Gottes &#8211; einer Strafe \u00e4hnlich. Doch nicht nur dem war Hannah ausgesetzt. Sie musste auch Feindseligkeit von Peninna ertragen. (Sie war manchmal so verzweifelt, dass sie nicht einmal essen und trinken konnte.) Bei der j\u00e4hrlichen Wallfahrt nach Schilo schlich sie sich abends aus dem Zeltlager der Familie, um vor der Bundeslade zu beten. Im &#8222;Tempel&#8220;, der damals noch ein Zelt war (&#8222;Offenbarungszelt&#8220;), diente der Priester Eli. Seine S\u00f6hne waren korrupt und nur auf eigenen Vorteil bedacht. Er selbst war \u00e4lter und hielt die Gott still zufl\u00fcsternde Hannah f\u00fcr betrunken. Er wollte keine Unruhe am Gebetsort und schickte die weinenden Frau weg &#8211; aber erst nachdem er sie segnete, worauf Hannah bestand als sie ihm ihr Leid klagte. Sie versprach Gott als Zeichen der Dankbarkeit, ihren Sohn ihm zur\u00fcck zu geben. Etwa neun Monate sp\u00e4ter kommt der kleine Samuel zur Welt und das Loblied Hannahs wird (teilweise paraphrasiert) zum Grundmuster des Magnifikat Mariens im Lukasevangelium. Der Kleine w\u00e4chst in Schilo bei Eli auf und wird von Gott zum besonderen Werkzeug der Heilsgeschichte berufen. Ihm wird die Ehre zuteil, Israel gleich zwei K\u00f6nige zu schenken. Seine &#8222;Sensoren&#8220; f\u00fcr Gottes Willen sind so gut, dass er mit absoluter Sicherheit sagen konnte, dass nicht die sieben S\u00f6hne Isais erw\u00e4hlt waren, sondern der abwesende &#8222;Kleine&#8220; &#8211; David.<br \/><br \/>So weit &#8211; so gut. Eine nette Geschichte. Doch was steht dahinter? Da ist zuerst die Frau, die unter vielerlei Problemen zu leiden hat. Sie wei\u00df sich nicht anders zu helfen als zum Herrn zu gehen. Und wie so soft in der Bibel (Frau am Jakobsbrunnen, die Wittwe von Sarepta, Ruth, die Kanaanitische Frau oder die Wittwe im Trauerzug hinter dem Leichnam ihres Sohnes, der von Jesus auferweckt wird oder in anderen Bibelstellen) bekommt Gott angesichts notleidender Frauen ein besonders weiches Herz und rettet sie. Die Sehnsucht nach einer Rettung durch den Allm\u00e4chtigen ist ein <strong>erstes Merkmal des Samuel-Charisma.<\/strong> Wer nur in Gott seine Hoffnung legt, bekommt es geschenkt: kein Verhandeln, kein Anspruch und keine Sicherheit des Gewinns hilft dabei &#8211; nur die Hoffnung. Diese dr\u00fcckt sich in absoluter Sehnsucht aus. Eine solche Sehnsucht wird von Gott manchmal erwartet &#8211; ein Beweis f\u00fcr die Bereitschaft, wenn man so will. Warum Gott es erst dann schenkt und manchmal ganz freigiebig verteilt, auch wenn er nicht gebeten wurde, bleibt sein Geheimnis. (Wenn wir es w\u00fcssten, warum es so ist, w\u00e4re er kein Gott, sondern ein Werkzeuge, das wir selbst programmieren k\u00f6nnten.)<br \/><br \/>Interessant ist auch, dass Hannah eine Zusage bekommt, ohne das Eli wei\u00df, worum sie Gott bittet oder was sie braucht. Diese Zusage durch einen &#8222;Amtstr\u00e4ger&#8220; verwandelt sie und sie bekommt neue Kraft, auch wenn sich ihre Lage keineswegs ver\u00e4ndert h\u00e4tte. <strong>Die Zusage eines Gottesdieners hat eine besondere Kraft<\/strong>. Sie hat sich keine sch\u00f6ne Welt ertr\u00e4umt oder bildet sich etwas ein. Da ist eine ausgesprochene Zusage. Nicht ohne Grund sprechen wir im Deutschen davon, dass <em>jemand seinen Segen f\u00fcr etwas gegeben hat.<\/em> Die Katholische Charismatische Erneuerung setzt weltweit auf diesen &#8222;Segen&#8220; (Benediction = &#8222;guten Zuspruch&#8220;), wenn sie um die Ausgie\u00dfung des Heiligen Geistes bittet. Nat\u00fcrlich kann jeder f\u00fcr sich darum beten aber wir sind alle Geschwister und wir treten f\u00fcreinander ein. Manchmal offenbart Gott dem \u00e4lteren Bruder oder der \u00e4lteren Schwester sogar, was er vorhat zu schenken. Das macht es einfacher, ein Charisma anzunehmen, denn man wei\u00df: ich habe es mir nicht ersponnen, andere best\u00e4tigen es mir. <strong>Das ist Merkmal zwei des Samuel-Charisma.<\/strong><br \/><br \/>Dritte Eigenschaft kam ebenso zur Sprache: Die Zusage Gottes, immer mit der Kraft seines Geistes dabei zu sein und das Charisma als sein Werkzeugt zu best\u00e4tigen, schenkt <strong>Freude<\/strong> demjenigen, der damit dient. &#8222;<em>Gnade baut auf Natur auf<\/em>&#8220; &#8211; sagt Thomas von Aquin. <strong>Ein Charisma ist oft eine au\u00dferordentliche Erweiterung einer angeborenen F\u00e4higkeit<\/strong>. Geselligen Menschen f\u00e4llt es super leicht, mit ihrem Lebensstil, ihrer Sprache und ihrem Auftreten die G\u00fcte Gottes zu vermitteln. Ein Sprachgewandter nimmt mit Leichtigkeit eine Rede (Lehre) auf sich. Ein sehr sensibler Mensch ist offen f\u00fcr die Regungen Gottes und wirkt als Prophet wie ein Resonanzk\u00f6rper. Sie tun alle das, was ihnen in gewisser Weise sowieso Freude bereitet. Stellt sich die Freude von Anfang an nicht ein, darf die Zusage gepr\u00fcft werden. Manchmal braucht auch ein Charisma Zeit, um zu wachsen und den Begabten zu ver\u00e4ndern, so dass es passt.<br \/><br \/>In Vers 20 des ersten Kapitels begr\u00fcndet Hannah, warum sie gerade Samuel als Namen f\u00fcr das Kind ausgesucht hat: &#8222;<em>Ich habe ihn vom Herrn erbeten<\/em>&#8222;. Daher muss er &#8222;<em>Jahwe hat geh\u00f6rt<\/em>&#8220; hei\u00dfen! <strong>Das ersehnte Geschenkt darf kein Selbstzweck werden<\/strong>. Hannah h\u00e4lt ihr Wort und schenkt Gott ihren einzigen Sohn im Alter von ca. 1,5 Jahren zur\u00fcck und besucht ihn jedes Jahr. F\u00fcr diese Treue beschenkt sie Gott mit weiteren Kindern, w\u00e4hrend Samuel bei Eli und seiner Frau aufw\u00e4chst. Dieses Geheimnis des Schenkens und Zur\u00fcckbekommens ist Merkmal vier des Samuel-Charisma: Was man von Gott erbeten hat, wird selbstverst\u00e4ndlich in seinen Dienst gestellt. Ein Charisma ist nicht zur pers\u00f6nlichen Bereicherung oder gar als Zeichen des Heiligkeitsgrades (wie ein Orden auf der Brust des Soldaten) gedacht, sondern als Dienst und Werkzeug zur Heiligung anderer. Aus der richtigen Nutzung des Charismas kann Mehr erwachsen: Wer gelernt hat, mit Gott zu kooperieren &#8211; sei es mit dem kleinsten und &#8222;nutzlosesten&#8220; Charisma &#8211;&nbsp; wird von ihm weitere Zusagen bekommen. Denn bew\u00e4hrte und zuverl\u00e4ssige Mitarbeiter bilden das Kapital eines jeden Arbeitgebers.<br \/><br \/>Eigenschaft f\u00fcnf des Samuel-Charisma bildet der <strong>Lernprozess im Umgang<\/strong> mit der Zusage Gottes. Der kleine Samuel h\u00f6rt Stimmen. Er steht immer auf und geht zum Eli. Erst beim dritten Mal erkennt Eli (als erfahrener Diener Gottes), &#8222;was gespielt wird&#8220; und gibt dem Kleinen den Rat, Gott zu antworten und zu sagen: &#8222;<em>Ich h\u00f6re<\/em>&#8222;. Ein Anf\u00e4nger hat es immer schwer. Er muss sich selbst reflektieren und doch wei\u00df er nicht, ob es richtig ist. Es fehlt ihm ein Lehrer &#8211; eine Referenz. Deshalb schickt Gott uns \u00e4ltere Geschwister im Glauben als Unterst\u00fctzung. Wir k\u00f6nnen aus ihrer Erfahrung sch\u00f6pfen und auch aus ihren Fehlern lernen. Manchmal fehlt ein Lehrer und wir m\u00fcssen mit viel Vorsicht austesten, wann Gott etwas in uns und durch uns bewirken will. Nat\u00fcrlich werden dort auch Fehler passieren. Aber was w\u00e4re die Alternative? Den Dienst verweigern? Gott kann auch auf krummen Zeilen gerade schreiben &#8211; hei\u00dft es in einem Spruch. Er kann mit unseren Fehlern umgehen!<br \/><br \/>Das sechste Merkmal des Samuel-Charisma ist die unangenehme Situation, in der wir uns entscheiden m\u00fcssen, ob wir zu unseren Freunden, Angeh\u00f6rigen und G\u00f6nnern stehen oder <strong>ob wir uns der Wahrheit verpflichtet f\u00fchlen<\/strong>. Samuel ist ein guter Diener Gottes und hat eine Vision. Gott offenbart ihm, dass die Familie von Eli wegen den vielen Verst\u00f6\u00dfen seiner S\u00f6hne von Gott verworfen wird, so wie es bereits ein anderer vor ihm Eli prophezeite. Eli will unbedingt wissen, was der Inhalt der Offenbarung war. Samuel erz\u00e4hlt es ihm, um bei der Wahrheit zu bleiben &#8211; auch wenn es ihm schwer f\u00e4llt, seinen Pflegevater mit der Aussage zu belasten.<br \/><br \/>Eigenschaft sieben des Samuel-Charisma ist ein <strong>Geheimnis<\/strong>. Keiner hat Samuel gesagt, was seine Aufgabe sein wird. Niemand kennt die Zukunft. Ebenso wei\u00df keiner von uns, wann die Mission &#8222;erf\u00fcllt&#8220; ist. Manchmal ruft Gott Menschen in seinen Dienst, um eine einzige Aufgabe zu erf\u00fcllen. Ein gutes Beispiel ist daf\u00fcr Simeon, der zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort das richtige Kind als den Retter Israels erkennt. Darauf wartete er ein Leben lang. Samuel bringt wieder Ordnung in das Zelt der Begegnung. Das ist aber nicht seine Hauptaufgabe. Er muss Israel einen K\u00f6nig einsetzen: finden und salben. Dass der erste K\u00f6nig sp\u00e4ter durch einen anderen ersetzt werden soll, sagt Gott Samuel nicht. Es ist nicht die Schuld Samuels, dass Gott ihn verworfen hat. <strong>Als Charismatiker darf man nicht an sich selbst zweifeln, wenn das Charisma scheinbar nutzlos ist oder die Fr\u00fcchte ihres Einsatzes schnell verfliegen<\/strong>. Oft hei\u00dft es: warten. Es wird der Tag kommen, an dem der Herr dich dort oder dort haben will, um Gro\u00dfes zu bewirken.<br \/><br \/>Alle diese Lehren k\u00f6nnen wir aus dem Buch Samuel ziehen. Eine alte Geschichte \u00fcber l\u00e4ngst vergessene Leute&#8230; Und doch sind sie f\u00fcr uns gl\u00e4ubige Christen brandaktuell. In einer um sich greifenden Apathie und Hoffnungslosigkeit gilt f\u00fcr uns, das Samuel-Charisma f\u00fcr sich zu entdecken und es zu leben. Es ist f\u00fcr mich der Kern des modernen Glaubens. &#8222;<em>Der Christ von Morgen wird ein Mystiker sein oder er wird gar nicht mehr sein<\/em>&#8220; &#8211; schrieb Rahner. Das Fremdwort sollten wir heute durch &#8222;Gottes Freund&#8220; ersetzen. Moderne Christen sollten ruhig diesen ehrenvollen Titel pers\u00f6nlich nehmen, so wie Samuel es tat. Die bisch\u00f6flichen Ordinariate haben andererseits ganze Archive voll von ausgekl\u00fcgelten aber erfolglosen Pastoralpl\u00e4nen, die auf den &#8222;geplanten&#8220; Einsatz von Ehrenamtlichen warten. Solange die Kirche nicht lernt, die von Gott geschenkten Charismen der Mitglieder zu entdecken, zu f\u00f6rdern und einzusetzen, wird sie dem Heilsplan Gottes f\u00fcr diese Welt nicht begegnen. Jeder von uns tr\u00e4gt Kraft der Taufe und der Firmung ein Charisma in sich. Das Buch Samuel kann und helfen, es zu entdecken und zu leben. In jedem Teil steckt eine andere Stufe der Hineinwachsens in die ganz pers\u00f6nliche Berufung. Den Weg dorthin fasse ich kurz im Begriff &#8222;Samuel-Charisma&#8220; zusammen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind als Katholiken &#8211; und ich glaube, anderen Konfessionen geht es nicht anders &#8211; nicht gerade daf\u00fcr bekannt, die Bibel gut zu kennen und sie als lebendig, wirksam und pers\u00f6nlich gemeint zu betrachten. Das Alte Testament wird als &#8222;veraltet&#8220; oder &#8222;nicht mehr ben\u00f6tigt&#8220; wahrgenommen. Die sog. historischen B\u00fccher mit Gestalten aus l\u00e4ngst vergangenen Zeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1554,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_sitemap_exclude":false,"_sitemap_priority":"","_sitemap_frequency":"","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[185],"class_list":["post-1552","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philosophie-und-religion","tag-charisma","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1552"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1552\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1555,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1552\/revisions\/1555"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}