{"id":1293,"date":"2021-01-30T18:44:14","date_gmt":"2021-01-30T17:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/?p=1293"},"modified":"2021-01-30T18:47:17","modified_gmt":"2021-01-30T17:47:17","slug":"vater-und-freund-um-hilfe-bitten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/1293\/vater-und-freund-um-hilfe-bitten","title":{"rendered":"Vater und Freund um Hilfe bitten"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Bitten ist die Anerkennung der eigenen Ohnmacht. Es ist ein Zeichen der Demut und der Liebe zur Wahrheit. Deshalb finden wir in der ganzen Bibel Stellen, in denen die Bitte besonders hervorgehoben wird. Ob Abraham bei Sodom und Gomorrha, Mose in der W\u00fcste, Jesus oder der Seher der Apokalypse &#8211; das Bitten ist omnipr\u00e4sent, wenn auch nicht immer erfolgreich. Besonders spannend scheint mir das Evangelium nach Lukas im Kapitel 11 und die Botschaft an die Gemeinde in Laodizea aus der  Offenbarung nach Johannes im Kapitel 3.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die erste Frage ist: Warum spricht Jesus in Lukas 11 vom Freund und vom Vater? Er nutzt doch so gerne Beispiele wie Bauer, Bankier, Schatzsucher oder K\u00f6nig. Aber nicht in diesem Fall. Hier muss es zun\u00e4chst ein Freund sein, dann der Vater. Warum?<\/p>\n\n\n\n<p>In der Charismatischen Erneuerung im Hl. Geist und bei den Freikirchen nimmt man diese Bibelstelle sehr ernst. Man bittet ganz &#8222;unversch\u00e4mt&#8220; und frei: Um Gesundheit f\u00fcr Freunde, um Unterst\u00fctzung bei schweren Schicksalsschl\u00e4gen oder f\u00fcr den verzweifelten Bekannten um ein neues Auto. Es geht aber noch &#8222;frecher&#8220;. Gebet um Heilung &#8222;direkt am Patienten&#8220; ist keine Seltenheit, sondern so geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich zur Praxis wie die Krankensalbung in der katholischen Kirche. Man erwartet selbstverst\u00e4ndlich das Unm\u00f6gliche. Zus\u00e4tzlich zu den Anrufungen um L\u00f6sungen bei Alltagsproblemen, versteht sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Katholiken ist das suspekt. Die Meisten w\u00fcrden innerlich Gott den lieben Mann sein lassen, den sie aus den Kindertagen kennen: eine omin\u00f6se ferne Macht, die alles kann aber nichts beweisen muss. Gerne wird diese Haltung damit begr\u00fcndet, dass es schon beim Mose hie\u00df, man solle Gott nicht auf die Probe stellen. Aber das ist nur ein frommer Zuckerguss \u00fcber einem Glaubenskuchen, der kein Bisschen aufgegangen ist. Denn hier gilt auch ein anderes Wort: <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend und nichts fehlt mir. Du wei\u00dft aber nicht, dass gerade du elend und erb\u00e4rmlich bist, arm, blind und nackt. Darum rate ich dir: Kaufe von mir Gold, das im Feuer gel\u00e4utert ist, damit du reich wirst; und kaufe von mir wei\u00dfe Kleider und zieh sie an, damit du nicht nackt dastehst und dich sch\u00e4men musst; und kaufe Salbe f\u00fcr deine Augen, damit du sehen kannst. <\/p><cite>Off 3,17-18<\/cite><\/blockquote>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Wie das zusammen passt, erfahren wir sp\u00e4ter. Stellen wir uns zun\u00e4chst der ersten Frage: Warum gerade &#8222;Vater&#8220;?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir diese Stelle lesen, werden wir in den Kirchen vor allem mit den &#8222;Techniken&#8220; konfrontiert. Man fragt sich: Wie soll man beten? Worum soll man beten? In welcher Haltung soll man bitten? Aus welche F\u00fcrsprache soll man sich verlassen? oder sogar: Welche Gebete helfen am meisten? Doch nichts ist falscher als das. Gott ist weder ein Sparbuch, auf das man einzahlt, um in der Not abzubuchen. Er ist auch kein Kaugummiautomat, das man hier ziehen und da drehen muss, um das begehrte Gut zu bekommen. Gott unterliegt keiner uns bekannten &#8222;Mechanik&#8220;. Denn w\u00fcrden wir sie kennen, w\u00e4re er eine Marionette in unseren H\u00e4nden, die weder frei noch allm\u00e4chtig ist. Abgesehen davon, w\u00e4re es eine echte Gefahr, wenn im Sommer die Mehrheit permanent Sonne w\u00fcnschte, w\u00e4hrend die wenigen Bauern f\u00fcr die Feldfr\u00fcchte und das Vieh dringend Regen br\u00e4uchten. Die zwei Gleichnisse haben eines Gemeinsam und diese Gemeinsamkeit ist der eigentliche Sinn: Gott will stets in einer Beziehung zu uns sein. Er m\u00f6chte unser Freund sein und f\u00fcrsorglich wie ein Vater. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Bild des Vaters muss hermeneutisch aufgefasst werden, das hei\u00dft aus dem damaligen Verst\u00e4ndnis heraus. V\u00e4ter waren damals vor allem die Verdiener, w\u00e4hrend Frauen mit der Versorgung betraut waren. Dass Jesus hier nicht von Mutter spricht, verbl\u00fcfft. Es ist die Mutter, die Brot backt und die Essensvorr\u00e4te im Blick hat. Sie ist der \u00d6konom und Verwalter. Doch nicht sie wird im Gleichnis gebeten &#8211; weder vom Freund noch von den Kindern. Ist das vielleicht ein versteckter Hinweis darauf, dass Gott \u00fcber dem Nat\u00fcrlichen und dem Allt\u00e4glichen steht und \u00fcber die \u00d6konomie des M\u00f6glichen hinaus greift?<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir die Vatergestalt genauer an! Der Vater ist laut Jesus ein liebevoller und um die Kinder besorgter Wohlt\u00e4ter. Er ist nicht launisch und abweisend oder gar von gemeingef\u00e4hrlicher Gleichg\u00fcltigkeit gepr\u00e4gter Typ, wie er oft in Deutschland von Scheidungskindern geschildert werden. Wenn man sich die Frage stellen w\u00fcrde, was dieser Vater t\u00e4te, wenn das Kind um eine Schlange oder einen Skorpion bitten w\u00fcrde, so w\u00fcrden wir sofort und mit gr\u00f6\u00dfter Selbstverst\u00e4ndlichkeit antworten: Er gibt dem Kind nichts Gef\u00e4hrliches in die Hand, daf\u00fcr ist er zu gut. Ja, so einen Vater w\u00fcnscht man sich! Und doch hat ein solcher Vater einen kleinen Makel. Er wird uns &#8211; auch weil er unser Freund ist &#8211; einiges Verweigern, so sehr wir ihn auch bitten und anflehen. Es sind Dinge, die f\u00fcr uns in der bestimmten Situation nicht gut sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir d\u00fcrfen jedoch nicht wieder in die Mechanik des Betens abrutschen. Es geht nicht um die Technik, das wissen wir ja schon! Ein Aspekt der G\u00f6ttlichkeit des Vaters kam noch nicht zur Sprache. Es ist eigentlich der Hauptgrund, warum wir nicht immer das bekommen, was wir f\u00fcr gut halten und m\u00f6glicherweise auch objektiv f\u00fcr uns gut w\u00e4re. Es ist der g\u00f6ttliche Wille, hinter den wir nicht blicken k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen uns vielleicht noch damit anfreunden, dass wir aufgrund der Erbs\u00fcnde sterblich sind. Aber sobald es um den Zeitpunkt und die Umst\u00e4nde geht, ist man bereit, Gott Boshaftigkeit zu unterstellen. Ich m\u00f6chte dem Leser keinen Ungehorsam im Glauben unterstellen, wenn er mit einem von Gott zugelassenem Ungl\u00fcck hadert, dem Sch\u00f6pfer misstraut oder ihn anklagt. Wenn wir Jesus auf dem \u00d6lberg in Erinnerung rufen, erkennen wir zwei Dinge:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Auch Jesus stand seinem und unserem Vater sehr nahe. Er flehte ihn an, das Schicksal nicht erleben zu m\u00fcssen. Und doch wurde er bitter entt\u00e4uscht. Er litt schon im Blick daraufhin, was mit ihm passieren w\u00fcrde. Trotz allem hat er das Band der Freundschaft nicht zerrei\u00dfen lassen.<\/li><li>Die Haltung Jesu ist die perfekte Haltung des Beters: Alles von Gott erhoffen aber nichts einfordern oder gar zu erpressen versuchen. Eine tiefe Demut als Anerkennung seiner G\u00f6ttlichkeit und der eigenen &#8222;Niedrigkeit&#8220; ist das Fundament.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Der Vater ist keine Zauberfee, die nur zur Erf\u00fcllung der W\u00fcnsche und zum Besch\u00fctzen vor dem B\u00f6sen da ist. Das w\u00e4re eine Verzweckung. Wir w\u00e4ren Gott und er unser Diener. Auch zu erwarten, dass er alles B\u00f6se von uns fern h\u00e4lt, ist mehr als abwegig, denn dazu m\u00fcsste er die Freiheit des B\u00f6sewollenden so stark einschr\u00e4nken, bis dieser eine schuldunf\u00e4hige Marionette w\u00fcrde. Das bedeutet nicht, dass er B\u00f6sem gegen\u00fcber nichts entgegenzubringen h\u00e4tte. Er ist blo\u00df der Freiheit des Menschen gegen\u00fcber ohnm\u00e4chtig. Es war DAS Geschenk Gottes an die Menschen und deshalb handelt er mit dem gr\u00f6\u00dften Respekt vor jeder menschlichen Entscheidung. Es muss schon viel Passieren, bis er den Lauf der Dinge \u00e4ndert oder in die Materie eingreift. Und mit &#8222;viel Passieren&#8220; meine ich nicht viele schlimmen Dinge, sondern viele guten Dinge: Bitten, Flehen, Danken. Vor allem Danken. &#8222;Dank ist der Schl\u00fcssel zum Schatz der Gnaden&#8220; &#8211; meinte eine der heiligen Frauen (muss nur noch herausfinden, welche das war). Auch der Vater muss einen Grund haben, einem seiner geliebten Kinder Grenzen zu setzen. Eine Klage vieler seiner Kinder \u00fcber diesen und der Dank f\u00fcr die F\u00fcrsorge sind wohl die besten zwei Gr\u00fcnde, die ein Vater haben kann. Schon deshalb ist das Beten nicht sinnlos!<\/p>\n\n\n\n<p>Die bereits erw\u00e4hnte Demut ist die wahre Haltung eines Christen: Sich in das Licht der Wahrheit Gottes zu stellen, die eigene Ohnmacht anzuerkennen und freim\u00fctig um alles zu bitten. Ja, um alles. Es stimmt zwar, dass Gott wei\u00df, was wir brauchen noch bevor wir es selbst wissen und sagen &#8211; &#8222;wie die V\u00f6gel am Himmel&#8220; (Mt 6,26). Auch ich wei\u00df, dass mein Kind S\u00fc\u00dfigkeiten braucht und kaufe sie auf Vorrat. Erst wenn die Bitte ge\u00e4u\u00dfert wird, werden sie \u00fcbergeben. Bitten steht in keinem Widerspruch zur Vorsehung. Im Gegenteil. In der Botschaft an Laodizea wird explizit darauf verwiesen, dass man nur bei Gott die notwendigen Dinge zu erbitten hat. Wer darauf verzichtet, weil er glaubt schon alles n\u00f6tige zu haben, mag damit seine kindliche Gottesvorstellung zu retten. Aber ein Gott, der nie herausgefordert wird und wie eine Statue verstaubt in der Ecke zu stehen hat, ist kein Gott, sondern seine &#8222;Perversion&#8220; bzw. eine Parodie. Sowohl Abraham mit seinem &#8222;Kuhhandel&#8220; um Sodom als auch Elia auf dem Berg Karmel haben Gott herausgefordert. Auch wenn sie ihn auf die Probe gestellt h\u00e4tten &#8211; was sie nicht taten &#8211; w\u00fcrde sich Gott nicht g\u00e4nzlich verweigern, wie wir aus Psalm 95 Vers 9 wissen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Bitten<\/strong> um ein neues Auto (das ja nicht fabrikneu, sonder einfach fehlerfrei sein muss), um einen guten Job (der ausreichend bezahlt und passend sein soll), um einen guten Ehemann bzw. eine gute Ehefrau, um Hilfe bei der Erziehung der Kinder (z.B. in Form von richtigen Beratern) oder um Heilung einer sogar leichten Krankheit <strong>ist immer Beziehung<\/strong>! Der Vater will gebeten werden! Er l\u00e4sst zu, dass wir selber wurschteln und sogar an unserem Versagen verzweifeln. Manchmal erkennt man erst dadurch, dass es ihn gibt. <\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal verzweifeln wir aber auch an ihm. Er antwortet nicht, gibt uns nicht das, was wir brauchen. Mag sein, dass es nicht gut f\u00fcr uns ist&#8230; Aber angesichts von Tod junger Eltern? F\u00fcr wen soll das gut sein? F\u00fcr die Eltern? F\u00fcr das Kind? <\/p>\n\n\n\n<p>Nicht immer bekommen wir das, was wir w\u00fcnschen. Auch wenn wir Ihn nicht verzwecken wollten und unser Wunsch objektiv in der Situation das Optimale f\u00fcr uns w\u00e4re. Manchmal leiden wir, obwohl wir wissen, dass wir einen guten &#8211; ja den besten &#8211; Vater haben. Wir werden nicht erl\u00f6st. Und dann?<\/p>\n\n\n\n<p>Hierf\u00fcr gibt es keine L\u00f6sung. Auch <strong>Entt\u00e4uschung<\/strong> (ob selbst verursacht durch zu hohen Anspruch oder nicht) <strong>geh\u00f6rt zu einer Beziehung dazu<\/strong>. Daran zu zerbrechen oder den Glauben an seine G\u00fcte zu verlieren geht dann schneller als gedacht. Da ist kein Patentrezept. Lediglich Demut bewahrt uns davor, diese Beziehung aufzuk\u00fcndigen. Und daf\u00fcr gibt es kein besseres Beispiel als Jesus selbst. Sein Flehen um Leben wird nicht erh\u00f6rt, sein unendliches Vertrauen in den Vater entt\u00e4uscht. Dennoch verzweifelt er nicht und bricht die Beziehung nicht ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vertrauenskriese, eine herbe Niederlage im Gebet, eine Lebenswunde durch einen schweren Verlust und angeknackste Beziehung m\u00fcssen manchmal sein. Nur so wird die Beziehung echt. Wer an einen Gott glaubt, der nicht entt\u00e4uscht und vor allem \u00dcbel bewahrt, glaubt nicht an den Vater Jesu. Das ist die Antwort auf die tollk\u00fchne Erwartungshaltung in den Freikirchen, Gott w\u00fcrde sie \u00fcber das Wasser laufen lassen, die sich manchmal sogar erf\u00fcllt. Sie aufzugeben w\u00e4re ein Misstrauen dem Vater gegen\u00fcber. Sie nicht erf\u00fcllt zu sehen ist keine Frage der falschen Gebetstechnik, sondern der Demut und des Vertrauens trotz Ungl\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n<p>Letztes gilt vor allem der katholischen Kirche, die trotz ihrer Treue zum Br\u00e4utigam und vieler, vieler Gebete in immer mehr L\u00e4ndern &#8222;vor die Hunde geht&#8220;. Die triumphierende Kirche sollten wir mit dem 19. und 20. Jahrhundert zu den historischen Dingen legen. Der Herr entt\u00e4uscht uns. Ihn aber nicht zu bitten oder gar selber zu wurschteln, wie es auf dem Synodalen Holzweg aktuell passiert, ist ein Zeichen des Misstrauens. Irgendwann wird er sich schon seiner Braut annehmen und ihr den Schmuck schenken, der nur ihrer w\u00fcrdig ist. Verzweiflung ist die Bahn der Hochm\u00fctigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal ist die Entt\u00e4uschung im Gebet der einzige Weg, wie wir ihm beweisen k\u00f6nnen, dass wir ihn um seiner Willen lieben. Ob seine Liebe zu uns belastbar ist, wollen wir ja (durch das Bitten) auch wissen! Und er will es auch beweisen k\u00f6nnen! Bittet, dann wird euch gegeben werden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bitten ist die Anerkennung der eigenen Ohnmacht. Es ist ein Zeichen der Demut und der Liebe zur Wahrheit. Deshalb finden wir in der ganzen Bibel Stellen, in denen die Bitte besonders hervorgehoben wird. Ob Abraham bei Sodom und Gomorrha, Mose in der W\u00fcste, Jesus oder der Seher der Apokalypse &#8211; das Bitten ist omnipr\u00e4sent, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_sitemap_exclude":false,"_sitemap_priority":"","_sitemap_frequency":"","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[167,168,59],"class_list":["post-1293","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-philosophie-und-religion","tag-gebet","tag-jesus","tag-kirche","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1293"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1293\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1296,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1293\/revisions\/1296"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.kolatzek.org\/wblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}